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20 Millionen Kronen stehen im Pokalfinale auf dem Spiel

20 Millionen Kronen stehen im Pokalfinale auf dem Spiel

20 Millionen Kronen stehen im Pokalfinale auf dem Spiel

Hadersleben/Haderslev
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SønderjyskE holte 2020 den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Fußballer stehen am 13. Mai im Pokalfinale gegen Randers FC. Dem Pokalsieger winkt ein finanziell lukratives Abenteuer auf der europäischen Bühne.

Es steht nicht nur ein Titel auf dem Spiel, wenn sich die Fußballer von SønderjyskE und Randers FC am 13. Mai in Aarhus gegenüberstehen. Der neue dänische Pokalsieger wird direkt in die Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbes einziehen.

Randers FC oder SønderjyskE wird in der Playoff-Runde der Europa League einsteigen. Kann sich der Pokalsieger hier durchsetzen, zieht er in die Gruppenphase der Europa League ein. Bei einer Niederlage geht es in die Gruppenphase der neu geschaffenen Conference League, der drittbeste europäische Wettbewerb nach der Champions League und Europa League.

Einnahmen von mindestens 20 Millionen Kronen

Die Summen in der Conference League sind kleiner als in der Champions League oder der Europa League, aber lohnen würde es sich allemal. Einnahmen von mindestens 20 Millionen Kronen sind zu erwarten.

„20 Millionen Kronen ist eine Summe, die noch niedrig angesetzt ist. Die Corona-Krise kann die Summe noch beeinflussen, aber sie kann auch höher ausfallen“, meinte Peter Ebbesen von „Divisionsforeningen“ bei Bekanntwerden im Dezember.

Die Einnahmen könnten durchaus auf bis zu 30 Millionen Kronen steigen.

Die Top 12 der Nationenwertung der UEFA dürfen ihren Pokalsieger direkt in die Gruppenphase der Europa League oder Conference League schicken. Dänemark rückt für die Playoff-Runde der Europa League als 13. der Nationenwertung nach, um den Platz auszufüllen, der für den Titelverteidiger der Conference League vorbehalten ist.

Somit wird Dänemark mit mindestens zwei Klubs in der Gruppenphase der drei europäischen Wettbewerbe vertreten sein. Der dänische Meister spielt in der Playoff-Runde zur Champions League und würde bei einer Niederlage in die Gruppenphase der Europa League rutschen.

Der dänische Vizemeister wird ebenfalls an der Champions-League-Qualifikation teilnehmen, hat aber einen weitaus schwierigeren Weg in die lukrative Gruppenphase vor sich.

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