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Riddersholm: Wir sind für Top 6 noch nicht bereit

Riddersholm: Wir sind für Top 6 noch nicht bereit

Riddersholm: Wir sind für Top 6 noch nicht bereit

Farum
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Haji Wright und SønderjyskE müssen nun gegen den Abstieg spielen. Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix

Enttäuscht, aber abgeklärt ging Glen Riddersholm nach dem verpassten Einzug in die Meisterschafts-Endrunde vor die Presse. Für den SønderjyskE-Trainer geht es jetzt um die Existenz in der Superliga.

„Wir müssen erkennen, dass wir noch nicht so weit sind, die Arme nach den Top 6 auszustrecken. Wir hatten vorher nicht mit den Top 6 gerechnet, aber nach dem Verlauf der 22 Spieltage sind wir dennoch enttäuscht, dass wir nicht in den Top 6 stehen“, sagt SønderjyskE-Trainer Glen Riddersholm nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Nordsjælland zum „Nordschleswiger“.

„Das Spiel heute ist ein guter Beweis dafür, dass wir für die Top 6 noch nicht bereit sind. Wenn man so viele Schwankungen in einem Spiel hat, dann zeigt das, welches Frühjahr wir hinter uns haben. Vieles haben wir besser machen können und kleine Dinge sind nicht zu unseren Gunsten ausgefallen“, meint der gesperrte SønderjyskE-Trainer, der sich das Spiel wieder hinter einer Glasscheibe ansehen musste.

Der schwere Gang von Glen Riddersholm in die Umkleidekabine. Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix

„Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, und zwar in einer Art und Weise, die weit unter unserem Topniveau ist. Wir waren zu passiv, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und waren zu hektisch am Ball. Man muss aber auch dem FC Nordsjælland und dessen Talentfabrik gratulieren. Das ist imponierend. Ein 16-Jähriger hat unsere Möglichkeiten zerstört, in die Top 6 einzuziehen. Davor muss man den Hut ziehen“, zollt Riddersholm Respekt: „Dennoch haben wir in der zweiten Halbzeit eine Leistung gebracht, die uns nah an den Punktgewinn gebracht hat. Emil Holm hatte die Riesenchance zum Ausgleich, aber das war auch ein Symptom dafür, dass wir nicht tüchtig genug sind, das Glück und die Kleinigkeiten auf unsere Seite zu bringen.“

Aus der Meisterrunde ist die Abstiegsrunde geworden.

„Wir müssen erkennen, dass wir in der Abstiegsrunde stehen, und für uns geht es jetzt um unsere Existenz in der Superliga“, redet der SønderjyskE-Trainer Klartext: „Wir müssen diese Enttäuschung jetzt verdauen und zurückschlagen. Wir haben die nötige Qualität dazu. Wir dürfen aber nicht darauf blicken, dass wir acht Punkte Vorsprung haben, sondern müssen nach vorne blicken und uns steigern.“

SønderjyskE geht als Tabellensiebter in die Abstiegsrunde gegen AaB, OB, Vejle, Lyngby und Horsens. Nach zehn Spieltagen steigen die beiden Tabellenletzten ab. Die Hellblauen haben 8 Punkte Vorsprung auf Lyngby, 16 auf Horsens.

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