FUSSBALL

Superliga fällt auf unbestimmte Zeit aus

Superliga fällt auf unbestimmte Zeit aus

Superliga fällt auf unbestimmte Zeit aus

Brøndby
Zuletzt aktualisiert um:
Die durch den Coronavirus erzwungene Fußballpause wurde von der Divisionsvereinigung auf unbestimmte Zeit verlängert. Foto: Torkil Adsersen/Ritzau Scanpix

Der Spielbetrieb in Dänemarks Fußballligen wird nicht wie geplant nach zwei Wochen wieder aufgenommen werden können.

Wie die Divisionsvereinigung am Mittwoch in einer Pressemitteilung erklärt, wird der Spielbetrieb in den drei höchsten dänischen Fußballligen vorerst nicht wieder aufgenommen.

Ursprünglich war von zwei Wochen die Rede, doch nun wurde der Ausfall wegen der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit verlängert. Die Divisionvereinigung ist für die Superliga sowie für die 1. und die 2. Division zuständig.

Zeitgewinn durch EM-Verschiebung

Die Absage der Europameisterschaft bringt den nationalen Ligen etwas Luft im immer enger werdenden Terminkalender. Bis Ende Juni wird der Vereinsfußball noch ausgetragen werden können. Wann es losgehen kann, ist jedoch völlig ungewiss.

„Die Entscheidung, die EM zu verlegen, hat uns etwas Platz verschafft, um die nationalen Ligen und die europäischen Klubturniere durchführen zu können“, sagt der Direktor der Divisionsvereinigung, Claus Thomsen.

„Ich möchte nochmals betonen, dass wir alles dafür tun werden, um die Saisonspiele zu absolvieren – auch wenn es ein sehr komprimiertes Programm wird. Sobald es möglich ist, werden wir weitermachen. Das Ziel ist es, alle Turniere bis zum 30. Juni beendet zu haben, aber zur Not können auch nach diesem Datum noch ein paar Partien gespielt werden. Wir müssen die Ligen beenden, um neue beginnen zu können. Das ist das Ökosystem des Fußballs“, so der Direktor.

Es werde hinter den Kulissen an allen möglichen Szenarien gearbeitet, versichert der Direktor der Divisionsvereinigung. Diese verändern sich mit jedem Tag, der vergeht. Daher werden vorerst auch keine Einzelheiten über das weitere Vorgehen öffentlich gemacht, erklärt Claus Thomsen.

Mehr lesen