Coronakrise

SønderjyskE bittet um helfende Hand der Fans

SønderjyskE bittet um helfende Hand der Fans

SønderjyskE bittet um helfende Hand der Fans

Woyens/Vojens
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Foto: Karin Riggelsen

Viele Branchen leiden in der Corona-Krise, auch der dänische Profi-Sport. Sønderjysk Elitesport A/S hat aber nicht nur eine Liga-Mannschaft, sondern gleich mehrere. Für die Hellblauen ist es ein zäher Kampf, sich über Wasser zu halten. Nun ist eine Spendenaktion ins Leben gerufen worden.

Erst wurden die Einnahmen aus den finanziell reizvollsten Monaten des Jahres im Eishockey ersatzlos gestrichen, nun ist das gleiche Szenario im Handball eingetreten. Und auch im Fußball muss mit großen Einbußen gerechnet werden. Doch welche Konsequenzen die Corona-Krise längerfristig für SønderjyskE haben wird, ist weiterhin offen. Sorgen um die Existenz muss man sich nicht machen, aber die Lage ist dennoch ernst.

„Egal über welche Sportart wir reden, ist es schwer, weiter als eine Woche nach vorne zu blicken. Es bleibt einfach keine Zeit, um sich einen Überblick zu verschaffen, wie groß die Auswirkungen sind“, sagt SønderjyskE-Direktor Klaus Rasmussen zum „Nordschleswiger“: „Unsere große Hoffnung ist, dass wir bald Klarheit darüber haben, über welchen Zeitrahmen wir sprechen. Dann wird es auch einfacher einzuschätzen, mit welchem Produkt wir nach dieser Krise dastehen. Wir brauchen einen Überblick darüber, wie groß die Hilfspakete sind, die in unserer Branche von großer Notwendigkeit sind, wo alle Einnahmen von einem Tag auf den anderen auf null gegangen sind. Wir müssen auch sehen, wie groß die Auswirkungen im Sponsoringbereich sind, nicht nur in dieser Saison, auch in der nächsten. Die Privatwirtschaft steht vor großen Herausforderungen.

Foto: SE

SønderjyskE hat seine Fans gebeten, in diesen schweren Zeiten eine helfende Hand zu reichen. Der Klub bittet um Donationen von 150, 500 oder mehr als 1.000 Kronen und stellt den Spendern eine noch nicht definierte Attraktion in Aussicht, wenn die Normalität wieder eingekehrt ist.

„Unsere Hoffnung ist, dass wir zum 1. September zu einem normaleren Alltag zurückkehren und wieder vor Zuschauern Spiele austragen können. Wir hoffen und glauben, dass wir die laufende Fußball-Saison ohne Publikum zu Ende spielen und dann zum 1. September eine neue Saison in Angriff nehmen können. Der September ist auch traditionell der Monat, wo im Handball und im Eishockey der Startschuss fällt. Wir stünden dann vor einer kompakten Saison“, so Klaus Rasmussen.

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