Handball

Schwarze Woche bringt Endrunde in Gefahr

Schwarze Woche bringt Endrunde in Gefahr

Schwarze Woche bringt Endrunde in Gefahr

Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Karin Riggelsen

Zwei enttäuschende Auftritte innerhalb von drei Tagen haben weh getan, doch der Glaube an den Endrunden-Einzug ist bei den SønderjyskE-Handballern fünf Spieltage vor Ende der regulären Saison weiter intakt.

„Es ist viel zu früh, damit anzufangen, an uns selbst zu zweifeln. Wir wissen, was wir können, haben jetzt aber eine kleine Phase, wo wir nicht so gut spielen“, meint SønderjyskE-Linksaußen Mikkel Kjær Møller zum „Nordschleswiger“: „Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass wir zuletzt gegen Aalborg und GOG gespielt haben. Ich sehe in Dänemark derzeit keinen, der besser als diese beiden Mannschaften spielt.“

Die Hellblauen hatten zum Jahresauftakt beim souveränen Tabellenführer in Aalborg eine gute Figur abgegeben und danach Århus Håndbold deklassiert, blieben zuletzt aber gegen Skanderborg und GOG unter Niveau.

„Es ist schwer zu beantworten, wieso die Leistungsunterschiede so groß sein können. Wir müssen wieder zurück zu unserem Spiel finden. Wir haben keinen, der ein Spiel alleine entscheiden kann, so wie es mein Bruder heute getan hat. Wir sind gut, wenn wir zusammenspielen und den Nebenmann besser machen“, sagt Mikkel Kjær Møller.

Foto: Karin Riggelsen

Sein Trainer tat sich ebenfalls schwer, die sportliche Achterbahnfahrt der vergangenen Wochen zu erklären.

„Ich habe keine gute Erklärung für die großen Leistungsschwankungen. Wir haben das neue Jahr mit zwei guten Leistungen begonnen, haben jetzt aber zweimal nicht das Niveau erreicht, das wir erreichen können. Das ist enttäuschend, aber dann müssen wir eben die Siege woanders holen. Es stehen noch fünf Begegnungen aus, in denen viel auf dem Spiel steht“, sagt Kasper Christensen: „Wir haben gegen GOG einfach zu viele individuelle Fehler gemacht, und die haben uns weh getan. Die Fehler haben dafür gesorgt, dass eine stark spielende GOG-Mannschaft die Oberhand bekommen hat. Wir sind gut in die zweite Halbzeit gestartet, waren aber nie in der Nähe eines Punktgewinnes.“

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