FUSSBALL

Abruptes Ende für Åge Hareide

Abruptes Ende für Åge Hareide

Abruptes Ende für Åge Hareide

Brøndby
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Åge Hareide (r.) bleibt der krönende Abschluss seiner Karriere verwehrt. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Die Verlegung der EM hat für den Nationaltrainer Dänemarks besonders schwere Folgen: Sein Vertrag läuft am 31. Juli aus, und eine Verlängerung steht nicht im Raum.

Die EM 2020 sollte der krönende Abschluss für Åge Hareides Karriere als Trainer der dänischen Fußball-Nationalmannschaft werden.

Die Corona-Pandemie und die daraus resultierende Verschiebung des Turnieres hat dem Norweger einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Sein designierter Nachfolger Kasper Hjulmand wird sein Amt wie geplant am 1. August 2020 übernehmen.

„Ich habe mit dem dänischen Verband noch nicht über eine mögliche Verlängerung meines Vertrages gesprochen. Der DBU hat mich darüber informiert, dass die Uefa das Turnier verschoben hat. Mein Vertrag läuft am 31. Juli aus, und ich erwarte, dass ich wie geplant aufhöre“, sagt Åge Hareide.

Was in der Zwischenzeit für Aufgaben auf ihn zukommen, kann der Norweger noch nicht einschätzen.

„Es gibt im Moment wenig zu tun, denn alle Spiele sind abgesagt. In dieser Situation kann man sowieso nicht so viel machen. Wir müssen zuerst den Coronavirus in den Griff bekommen, bevor wir weiter in die Zukunft schauen“, so der Nationaltrainer.

Trauriger Vorsitzender

Der DBU-Vorsitzende Peter Møller bedauert die Umstände, die zum vorzeitigen Ende von Åge Hareides Laufbahn geführt haben.

„Wir befinden uns in einer riesigen Krise sowohl in Dänemark als auch in vielen anderen Ländern weltweit. Und jetzt stehen wir in einer Situation, wo die EM verschoben wird, und Åge Hareide die Mannschaft nicht durch das Turnier führen kann. Das bedauern wir sehr, da wir gehofft hatten, dass Åge mit der EM seine Karriere ordentlich beenden kann“, sagte Peter Møller auf der Webseite des DBU.

Åge Hareide hat im März 2016 Morten Olsen als Nationaltrainer abgelöst. Im Juni 2019 wurde bekannt, dass sein Vertrag Ende Juli 2020 nicht verlängert wird, und Kasper Hjulmand den Posten übernehmen soll.

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