Fussball

Hareide fordert für 2019 eine Steigerung

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Kopenhagen
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Åge Hareide hat die EM 2020 im Fokus. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Dänemarks Fußball-Nationaltrainer zieht nach dem Fußball-Jahr 2018 ein positives Fazit, fordern aber dennoch eine Steigerung, wenn seine Auswahl Ende März das neue Länderspiel-Jahr in Angriff nimmt.

„Das ist ein fantastisches Jahr für den dänischen Fußball gewesen, aber es ist nicht viel wert, wenn wir nicht an die Leistungen anknüpfen können. Wir sind die Nummer zehn der Weltrangliste, müssen aber noch besser werden“, sagt der Norweger vor dem Länderspiel am 21. März im Kosovo und dem Auftakt in der EM-Qualifikation am 26. März in der Schweiz.

„Ich habe vielerorts gelesen, dass unsere WM-Gruppe leicht war, und dass unsere EM-Qualifikationsgruppe leicht sei, aber ich kann versichern, dass es weder bei der einen noch der anderen Gruppe der Fall ist. Es wird auch nicht leicht sein, sich für die EM in Dänemark zu qualifizieren, aber wir müssen unsere Leistung bringen und unser Ziel erreichen. Dort liegt unser Fokus“, so der Nationaltrainer.

Dänemark ist eine von zwölf Nationen, die 2020 die Fußball-Europameisterschaft austragen. Vier Spiele werden in Kopenhagen stattfinden.

„Die Schweiz ist in unserer Gruppe der klar schwerste Gegner“, sagt Hareide vor der schwersten Aufgabe gleich zum Auftakt.

Der Nationaltrainer hatte 2018 keinen einzigen Debütanten in seiner Auswahl, hat nun aber gleich drei Neulinge nominiert.

„2018 gab es keine Debütanten. Das haben wir bewusst so entschieden. Wir haben in einem WM-Jahr auf Kontinuität gebaut, und nach der WM kam gleich die Nations League, wo wir Erster werden wollten“, so der Norweger, der Joachim Andersen, Philip Billing und Robert Skov den Vorzug vor Jannik Vestergaard, Pione Sisto und Andreas Cornelius gegeben hat. Nur Letztgenannter ist verletzt.

„Sisto ist ein wichtiger Spieler für uns gewesen, aber er hat Stabilität vermissen lassen und ist im Klub aus der Startelf geflogen. Spieler wie Sisto brauchen Selbstvertrauen, um gut zu sein, aber das ist schwer, wenn er nicht spielt“, meint der Nationaltrainer.

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