Radsport

Am Ruhetag Schwung holen für die Berge

Ritzau/tf
Annecy
Zuletzt aktualisiert um:
Jakob Fuglsang musste zuletzt hart arbeiten. Foto: Stephane Mantey/AP/Ritzau Scanpix

Für Radrennfahrer Jakob Fuglsang kam die Pause vor den sich langsam nähernden Bergen bei der Frankreich-Rundfahrt ganz gelegen.

Die erste Woche der Tour de France haben die Radrennfahrer hinter sich gebracht. Im Gesamtklassement stehen sich die Favoriten immer noch auf den Füßen, daran hat auch die Kopfsteinpflaster-Etappe am vergangenen Sonntag vor dem Ruhetag nichts mehr geändert.

Die große dänische Hoffnung im Gesamtklassement Jakob Fuglsang hatte auch sein Scherflein zu tragen und musste sich den Asphalt auch von nahem anschauen. Dennoch hat der 33-Jährige bisher Glück gehabt.

„Das war sehr hektisch und sehr stressig. Ich musst ein paar Mal auf die Straße und in der Folge ist es fast nur darum gegangen sich auf dem Fahrrad zu halten. Hoffentlich aber haben wir diese Phase jetzt hinter uns gelassen und fortan können wir die Beine sprechen lassen“, so Fuglsang. Den Ruhetag hat der 33-Jährige auf einem insgesamt zufrieden stellenden siebten Platz verbracht. Wenngleich Jakob Fuglsang sich Hoffnung auf mehr gemacht hat.

„Vor dem Beginn der Tour hätte den Platz sieben nach dem ersten Ruhetag sofort gekauft. Das Gesamtklassement beginnt sich zudem auch erst jetzt langsam zu formen und festigen. Einfach mal abwarten wie es am nächsten Ruhetag aussieht“, so Fuglsang, der auch gerne einräumt, dass der Ruhetag nicht ungelegen gekommen ist.

„Ich habe den Ruhetag schon gebraucht und ich glaube alle anderen auch. Ich habe mich kurz mit Alejandro Valverde ausgetauscht und auch er war vollkommen fertig. Die Hitze hat am Ende auch ihr Übriges dazu getan“, so Jakob Fuglsang.

Die ersten Entscheidungen erwartet Jakob Fuglsang erst wenn die Bergetappen anstehen.

Mehr lesen