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Entertainer Sigurd Barrett lässt Geschichte lebendig werden

Entertainer Sigurd Barrett lässt Geschichte lebendig werden

Entertainer Sigurd Barrett lässt Geschichte lebendig werden

Osterhoist/Øster Højst
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Zwei Männer
Sigurd Barrett (l.) tritt in Osterhoist auf Foto: Pressefoto

Der Komponist und Sänger gastiert am Sonnabend, 25. Januar, 14 Uhr, mit seinem Erzählkonzert für die ganze Familie in Osterhoist. Er vermittelt 100 Jahre später das Geschehen von 1920 in Augenhöhe.

Mit einem Erzählkonzert mit Sigurd Barrett erfolgt in Osterhoist am Sonnabend, 25. Januar, der Startschuss für die örtlichen Aktivitäten zur 100-Jahr-Feier der Angliederung Nordschleswigs an Dänemark (Genforeningen).

Der Entertainer wird seinem Publikum die damalige Grenzziehung in der von ihm bekannten humorvollen und warmherzigen Art in Augenhöhe aus einer neuzeitigen Perspektive vermitteln. Auf die Besucher warten neugeschriebene Lieder und alte Musikstücke mit neuen Texten und Melodien. Bei dem Erzählkonzert handelt es sich um eine Mischform der Wissensvermittlung durch Vortrag und Musik.

Alle sind willkommen

Alle sind zu der Veranstaltung willkommen, die um 14 Uhr in der Sporthalle der dänischen Schule beginnt. Die Teilnahme kostet 50 Kronen. Der Eintritt ist für Kinder bis zu 3 Jahren frei. Im Preis inbegriffen sind ein Getränk und Kuchen. Karten gibt es auf der Homepage des Sportvereins unter www.øhuif.dk. Eine Reservierung ist auch unter Tel. 61 68 64 38 möglich.

Die Vereine ziehen an einem Strang

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der verschiedenen Vereine vor Ort bereiten seit dem vergangenen Frühjahr verschiedene Veranstaltungen vor. Das Erzählkonzert entspringt einer Zusammenarbeit zwischen dem Bürgerverein, dem Sportverein „Øster Højst Ungdoms- og Idrætsforening“, dem Versammlungshaus, dem Gemeinderat und dem BDN Osterhoist-Bedstedt.

35 Veranstaltungen werden gefördert

Die Veranstaltung gehört zu den 35 Vorstößen, die in den Genuss einer kommunalen Finanzspritze kommen. Dem für die Verteilung zuständigen politischen Lenkungsausschuss standen insgesamt 500.000 Kronen zur Verfügung.

Ich bin von dem Ideenreichtum und Engagement in den vielen Vereinen beeindruckt. Das kann nur ein spannendes Jahr werden.

René Andersen, Kulturausschussvorsitzender

„Ich bin von dem Ideenreichtum und Engagement in den vielen Vereinen beeindruckt. Das kann nur ein spannendes Jahr werden“, erklärt der Vorsitzende des kommunalen Ausschusses für Kultur und Freizeit, René Andersen (Venstre), in einer Pressemitteilung.

Er bildete mit Jens Møller (Parteilos) und Flemming Gjelstrup (Sozialdemokratie) das Gremium, das die Auswahl getroffen hat. Der Kulturausschuss hat die Empfehlung des Lenkungsausschusses abgesegnet.

Gremium musste 14-mal Nein sagen

Für 14 Vereine/Veranstaltungen gab es einen Abschlag. „Stramme Prioritäten sind notwendig gewesen. Wir haben insbesondere gewichtet, dass die Veranstaltungen für alle offen sind. Zudem haben wir mit Wohlwollen den kinderfreundlichen Aspekt berücksichtigt“, sagt René Andersen. Auch „Abstimmungsfeste“ und Debatten wurden mitsamt der geografischen Spannweite priorisiert.

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