Wolf

Esel als Schafschützer

Esel als Schafschützer

Esel als Schafschützer

Kopenhagen/Stråsø
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Jens Christian Top/Ritzau Scanpix

Nach dem mutmaßlichen Wolfsangriff bei Holstebro mit 25 toten Schafen stellen nicht nur Schafzüchter die Frage, wie die Tiere besser geschützt werden können. Die Umweltbehörde hat da eine Idee.

Nicht nur Wachhunde und Wolfszäune können Schafe schützen, sondern auch Esel und Lamas, meint Lasse Jensen von der Umweltbehörde, berichtet DR P4 Midt & Vest. Laut Jensen gibt es für die, die einen Versuch starten möchten und in einem gefährdeten Gebiet wohnen, Zuschüsse von der Behörde. Diese räumt jedoch ein, dass es weder mit Eseln noch mit Lamas Erfahrungen als Wachtiere auf dänischem Boden gibt; Versuche außerhalb Dänemarks seien aber erfolgversprechend, denn Esel würden treten und beißen und Wölfe so vergrämen.

Allerdings, so Lasse Jensen im Sender DR P4, sollten nicht zu viele Esel eine Herde bewachen, da die Tiere dann eher auf sich selbst, als auf die Schafe acht gäben. Schafzüchterin Berit Kiilerich würde laut DR P4 einen Versuch mit einem Wachesel wagen – als Ergänzung zu ihren Wachhunden. In ihrem Gebiet in der Nähe der Stråsø Plantage gab es mehrere Wolfsangriffe; ein Wolfspaar soll sich dort niedergelassen haben. Ihr zufolge gilt es, einen erfahren Wachesel zu finden, der die Schafe beschützt. Denn es sei in England vorgekommen, das ein Wachesel kranke Schafe totgetreten habe, so Kiilerich zum Sender.

Mehr lesen