Aggressive Insekten

Der Spätsommer beginnt: Wespen-Allergiker aufgepasst

Der Spätsommer beginnt: Wespen-Allergiker aufgepasst

Der Spätsommer beginnt: Wespen-Allergiker aufgepasst

dodo/Ritzau
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Im Spätsommer werden Wespen besonders aktiv und aggressiv. Foto: Steen Agger/Biofoto/Ritzau Scanpix

Die kleinen Insekten werden über den Sommer immer aggressiver und aufdringlicher. Vor allem Allergiker sollten besonders aufmerksam sein.

Der Spätsommer beginnt, und das bedeutet, Hochsaison für Wespen.

Deshalb ruft die Organisation „Astma-Allergi Danmark“ nun in einer Pressemitteilung zur Vorsicht auf. Vor allem die 50.000 Bürger in Dänemark, die allergisch auf Wespen- oder Bienenstiche sind, sollten acht geben.

Darum sind Wespen im Spätsommer aggressiver

Dass Wespen ab Ende August aggressiver werden, hat einen guten Grund: Ihr Nahrungsangebot wird knapper. Während sie sich im Frühjahr und Sommer vom Zuckersaft ernähren, den ihre Larven abgeben, sind im Spätsommer alle Larven geschlüpft und ihre Nahrungsmittelquelle versiegt. Um nicht zu verhungern, begeben sie sich panisch auf die Suche nach Zucker. Diesen finden sie außer in Fallobst vor allem in süßen Lebensmitteln der Menschen wie Kuchen, Säften und Limonade.

Für Allergiker geht es um Leben und Tod

Ein Wespenstich schmerzt und sorgt normalerweise dafür, dass die Haut anschwillt und stark juckt. In den meisten Fällen ist dies nach einigen Stunden wieder vorbei, doch bei Allergikern können die Folgen weit schwerwiegender sein.

In leichten Fällen führen die Stiche zum Beispiel zu Fieber, Schwellungen oder Übelkeit. In schweren Fällen beim Allergiker kommt es meist zu starken allergischen Reaktionen, die, wenn sie nicht schnell mit Adrenalin behandelt werden, zum Tode führen können.

Egal ob Allergiker oder nicht, „Astma-Allergi Danmark“ rät bei einem Wespenstich in jedem Fall dazu, die Ruhe zu bewahren, da Bewegungen dazu führen, dass sich das Gift noch schneller im Körper ausbreitet.

Mehr lesen

Kulturkommentar

Maylin Adomat
„Wunderschöner Jahreszeitenwechsel“