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Engelbrecht: Regierung versagt bei Autoabgaben

Engelbrecht: Regierung versagt bei Autoabgaben

Engelbrecht: Regierung versagt bei Autoabgaben

Kopenhagen
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Benny Engelbrecht
Benny Engelbrecht Foto: Steen Brogaard, ft.dk

Die Regierung handele unverantwortlich, wenn sie die dänischen Autobesitzer und den Autohandel über die genaue Ausformung der neuen Zulassungssteuer über lange Zeit im Unklaren lässt, sagt der Sonderburger Sozialdemokrat Benny Engelbrecht. Der Autoverkauf in Dänemark ist unterdessen eingebrochen.

Der nordschleswigsche Folketingsabgeordnete und finanzpolitische Sprecher der sozialdemokratischen Folketingsfraktion, Benny Engelbrecht, wirft der Regierung beim Thema Senkung von Kfz-Abgaben unverantwortliches Handeln vor.

„Die Regierung hätte ihre Pläne zur Senkung der Zulassungssteuer erst präsentieren dürfen, wenn sie sich eine Mehrheit dafür gesichert hätte“, so der Politiker – und warnt vor schlimmen Konsequenzen nicht nur für den Neuwagenhandel, der solange gelähmt ist, bis klar ist, wie die Autos künftig besteuert werden.

„Auch die Bürger sind betroffen, die Gebrauchtwagen verkaufen wollen“, so Engelbrecht. Laut DF-Finanzsprecher René Christensen gibt es bei den Verhandlungen im Folketing über das Thema momentan Stillstand.

Derzeit will eine Mehrheit im Folketing die Regierungsvorschläge nicht mittragen, sondern die Autos stärker nach deren Umweltbelastung besteuern. Seit Bekanntwerden der geplanten Steuerentlastungen für Autos ist der Neuwagenhandel um 37 Prozent zurück gegangen.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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