Lehrerkonflikt

Frederiksen: Lockout war nicht von der Regierung geplant

Frederiksen: Lockout war nicht von der Regierung geplant

Frederiksen: Lockout war nicht von der Regierung geplant

jt/ritzau
Kopenhagen
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Mette Frederiksen (Sozialdemokraten). Foto: Scanpix

Die frühere SF-Vorsitzende Anette Vilhelmsen erhebt in einem neuen Buch den Vorwurf, dass der Lehrerlockout 2013 von der damaligen Thorning-Regierung geplant war. Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) weist den Vorwurf zurück.

Die Vorsitzende der Sozialdemokraten Mette Frederiksen weist den Vorwurf zurück, dass die damalige SRSF-Regierung unter Thorning den Lehrerlockout zusammen mit dem Landesverband der Kommunen (KL) geplant habe.

„Ich kenne einen solchen Plan nicht. Ich glaube nicht, dass die Regierung ein Interesse daran hatte in einen Lehrerkonflikt einzugreifen“, so Frederiksen, die zum ersten Mal das von Vilhelmsen neuveröffentlichte Buch "Søren og Mette i benlås" kommentiert.

Vilhelmsen wirft der Regierung vor, dass der Lockout ein vereinbartes Spiel zwischen Regierung und KL war. Insgesamt 50.000 Volksschullehrer waren einen Monat lang von der Arbeit suspendiert.

Mette Frederiksen hatte als damalige Beschäftigungsministerin durch eine Gesetzesverordnung den Lockout 2013 beendet.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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