Wirtschaft

Mehr als die Hälfte Dänemarks gehört der Landwirtschaft

Mehr als die Hälfte Dänemarks gehört der Landwirtschaft

Mehr als die Hälfte Dänemarks gehört der Landwirtschaft

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Auf großen Flächen in Dänemark wird Getreide angebaut. Foto: Cornelius von Tiedemann

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Über 60 Prozent der Fläche Dänemarks werden landwirtschaftlich genutzt. Das ist weit mehr als in den Nachbarländern.

Dänemark ist nach wie vor das Land in Skandinavien, das den größten Anteil seiner Gesamtfläche für die Landwirtschaft nutzt.

Mehr als 60 Prozent der gesamten Fläche Dänemarks bestehen aus landwirtschaftlicher Fläche.

Dies zeigen neue Daten der dänischen Statistikbehörde Danmarks Statistik (DS).

„Das ist weit mehr als in jedem unserer Nachbarländer“, schreibt DS.

Bei den Nachbarn deutlich weniger

Im vergangenen Jahr zeigte eine andere Statistik, dass Island 15 Prozent seiner Gesamtfläche für die Landwirtschaft nutzt.

In Schweden, Norwegen und Finnland liegt die Zahl unter 10 Prozent.

Erfasst sind Flächen, auf denen landwirtschaftliche Nutzpflanzen wie Getreide, Rüben oder Kartoffeln angebaut werden, und Flächen für Weide- und Gartenbau für Gemüse und Obst.

Obwohl die dänische Agrarfläche größer ist als im Rest der nordischen Länder, ist sie in den vergangenen 50 Jahren kleiner geworden.

Weniger Agrarfläche

Seit 1971 ist die dänische Landwirtschaftsfläche um fast 300.000 Hektar zurückgegangen. Das ist ein Rückgang von 10 Prozent.

Ein Hektar entspricht 10.000 Quadratmetern. Das heißt, es ist eine Fläche von 100 mal 100 Metern.

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