Quartalsbilanz

Landwirte helfen Sydbank nach vorne

Landwirte helfen Sydbank nach vorne

Landwirte helfen Sydbank nach vorne

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Karen Føsig Sydbank
Karen Frøsig. Foto: Sydbank

Für die Apenrader Sydbank war das erste Quartal 2017 ein Erfolgsquartal: In allen Geschäftsbereichen gab es Zuwachs. Der Aufschwung in der Landwirtschaft hat seinen Teil dazu beigetragen.

Für die Apenrader Sydbank war das erste Quartal 2017 ein Erfolgsquartal: In allen Geschäftsbereichen gab es Zuwachs. Der Aufschwung in der Landwirtschaft hat seinen Teil dazu beigetragen.

Insgesamt landete die Sydbank bei einem Nettoergebnis von 447 Millionen Kronen nach den ersten drei Monaten des Jahres. „Es gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus, wenn wir auf den Rest von 2017 blicken. Den Kunden der Bank geht es allgemein wirtschaftlich gut“, so Geschäftsführerin Karen Frøsig in einer Pressemitteilung.

„2017 gibt die Sydbank weiter Gas bei Maßnahmen, die unser Geschäftsmodell zum Nutzen der Kunden und Mitarbeiter stärken“, so Frøsig weiter.

Bei den Einnahmen durch Zinsen und Gebühren lief es einigermaßen rund – an anderer Stelle jedoch gab es starken Rückenwind: Der Gewinn der Aktien und Staatsanleihen im Sydbank-Besitz betrug 126 Millionen Kronen, nur 11 Millionen Kronen mussten wegen VErlusten bei Krediten abgeschrieben werden. Im ersten Quartal 2016 waren das noch 38 Millionen Kronen.

Landwirte machen weniger Sorgen als üblich

Ein Zugpferd für die positive Entwicklung war die Landwirtschaft. „2016 waren es eigentlich nur die ökologischen Milchproduzenten und Schweineproduzenten, die akzeptable Umsätze realisieren konnten“, schreibt die Sydbank, „2017 hat sich die Situation der Landwirtschaft wesentlich verbessert“. Insgesamt hat die Sydbank Kredite in Höhe von 4,972 Milliarden Kronen an Landwirte vergeben. 755 Millionen Kronen sind bereits als verloren eingeplant, weitere 1,2 Milliarden gelten als problembehaftet.

Die Schere in der Landwirtschaft gehe nach wie vor weit auseinander, heißt es in der Quartalsbilanz, abgesehen von den reinen Schweinefleischproduzenten könnte jedoch derzeit alle durch die gestiegenen Preise Gewinne realisieren. Und dies, schätzt die Sydbank, werde in 2017 auch so bleiben.

„Die aktuelle positive Entwicklung ändert jedoch nichts daran, dass die Landwirtschaft im Allgemeinen zu hoch verschuldet ist und deshalb sehr verletzungsanfällig ist, wenn sich die Abrechnungspreise oder das Zinsniveau ändern“, schließt die Sydbank.

Mehr lesen

Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Einseitige Grenzöffnung“