Sportmesse

Jugendverband auf Inspirations-Tour in München

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
München/Nordschleswig
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Peter Feies, Lasse Tästensen und Susanne Klages sammeln Eindrücke in München. Foto: Privat

Was sind die neusten Trends im Sport- und Outdoorbereich? Die Mitarbeiter des Deutschen Jugendverbandes für Nordschleswig wollten es wissen – und haben sich auf den Weg nach München gemacht.

Welche neuen Sportarten gibt es? Welche alten Sportarten kommen wieder in Mode? Wie verändert sich der Sportbereich durch die Digitalisierung? Fragen, die sich auch der Deutsche Jugendverband für Nordschleswig (DJN) seit Längerem stellt – und die er sich kürzlich in München beantworten ließ. Vereinskonsulenten Lasse Tästensen, die Sportlehrer Peter Feies, Anne-Didde Holt und Susanne Klages sowie der Knivsbergleiter René Schneider samt Projektmitarbeiter Felix Neubert haben sich dorthin auf den Weg gemacht, um sich auf der ISPO, der größten Sportmesse der Welt, inspirieren zu lassen.

Trends wurden vorgeführt und konnten selbst ausprobiert werden. Foto: Privat

„Es ist wirklich unglaublich, was im Sport- und Fitnessbereich alles möglich ist und welche Geräte es auf dem Markt gibt. Wir konnten wirklich tolle Eindrücke sammeln”, sagt Lasse Tästensen. Vor allem kleine Fitnessgerät, die mobil sind und sich gut in den Sportunterricht integrieren lassen, weckten das Interesse der nordschleswigschen Delegation. Dazu zählt unter anderem „Slackline”, eine Trendsportart, bei der man auf einem Kunstfaser- oder Gurtband balanciert, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist. „Es macht unglaublich Spaß und schult die Konzentration und das Gleichgewichtsgefühl. Das wird es bei uns auch bald geben”, so Tästensen.

Auch was die Digitalisierung im Sportbereich angeht, konnte die Gruppe neue Eindrücke sammeln. Leuchtende und ferngesteuerte Markierungen für Koordinations- und Ausdauerübungen, E-Sport oder Virtual Reality. Alles wurde auf der Messe vorgeführt und konnte selbst getestet werden. „Das ist die Zukunft. Wir werden dieses Gebiet genau im Auge behalten, um hier den Anschluss nicht zu verpassen”, so Tästensen.

Die Zukunft: Virtual Reality Foto: Privat

Doch die Messe hatte nicht nur für Sport- und Fitnessfreunde etwas zu bieten. Auch für den Outdoorbereich wurden einige Neuheiten vorgestellt. Also genau das Richtige für Knivsbergleiter René Schneider und seinen Projektmitarbeiter und Outdoorexperten Felix Neubert. „Das war wirklich großartig. So viele neue Ideen und Inspirationen. Das hat uns wirklich viel gebracht”, sagt René Schneider, der ein durchweg positives Fazit der Reise zieht.

Felix Neubert testet die Slackline. Foto: Privat

Besonders begeistert waren die Knivsberg-Jungs von „KanJam”, einem Frisbeesportspiel, bei dem man einen Frisbee direkt an oder in eine „Tonne” („Kan”) werfen muss. Das Besondere: Sowohl Frisbee als auch Zieltonne leuchten im Dunkeln. „Das ist ein richtig cooles Spiel, das perfekt auf den Berg passt”, so Schneider, der direkt das passende Zubehör über den Hersteller vor Ort bestellt hat. Biwak-Gruppen, Wikinger-Freizeit und andere künftigen Outdoorgruppen dürfen sich zudem künftig über neue Zelte freuen. „So eine Messe ist der ideale Ort, um direkt mit den verschiedenen Produzenten zu sprechen und günstiger als normalerweise an tolle Outdoorausrüstung zu kommen. Es war sicher nicht das letzte Mal, das wir so etwas gemacht haben”, sagt der Knivsbergleiter.

Knivsbergbesucher dürfen sich künftig auf „KanJam“ freuen. Foto: Privat

Für ihn war der Ausflug nach München nicht nur zur Ideen- und Inspirationsfindung gut, sondern auch eine perfekte Teambuilding-Maßnahme. „Wir arbeiten zwar alle nun schon seit einiger Zeit unter dem Dach des Jugendverbandes gut zusammen, aber so richtig wussten die Vereinsleute und wir vom Knivsberg nicht so richtig, was der andere eigentlich macht. Diese Reise hat uns echt enger zusammengeschweißt. Ich bin begeistert davon, was wir für ein geiles Team sind und wie viel Bock alle haben sich mit einzubringen und weiterzuentwickeln. Die Minderheit kann sich wirklich glücklich schätzen, solche Mitarbeiter im Jugendverband zu haben”, so René Schneider.

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