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Staatsdiener finden Sonderburg offenbar gut

Staatsdiener finden Sonderburg offenbar gut

Staatsdiener finden Sonderburg offenbar gut

Peter Lassen
Peter Lassen Hauptredaktion
Sonderburg/Sønderborg
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Sonderburg Foto: JT

Eine neue Analyse der dänischen Statistikbehörde zeigt, dass Sonderburg die Stadt im Lande ist, die am meisten von der laufenden Verlegung staatlicher Arbeitsplätze profitiert.

Sonderburg ist die Stadt im Lande, die am meisten von der laufenden Verlegung staatlicher Arbeitsplätze in die „Provinz“ gehabt hat. Man hat nicht nur hunderte neue Jobs bekommen – sondern auch die Inhaber dieser am Alsensund anlocken können. Das zeigt eine Analyse von Danmarks Statistik, derzufolge nur die Alsenmetropole mit rund netto 200 Staatsdienern mehr als vor zwei Jahren in der Lage gewesen ist, viele der staatlichen Mitarbeiter dazu zu bringen, auch in der neuen Job-Kommune zu wohnen.

„Das überrascht mich gar nicht, denn wir haben unsere Strategie darauf ausgelegt, staatliche und auch regionale Mitarbeiter anlocken zu können. Angesichts von 392 neuen Staats-Jobs in Augustenburg muss man ja auch bedenken, dass wir viele andere Staats-Jobs mit der Kaserne etc. verloren haben“, so Stephan Kleinschmidt von der Schleswigschen Partei als Vorsitzender des kommunalen Ausschusses für kulturelle und regionale Entwicklung.

Strategie wird weiter verfolgt

Er stellt fest, dass Sonderburg diese Strategie unter dem neuen Wirtschaftsausschuss mit SP-Mann Gerhard Bertelsen als Vorsitzenden weiter verfolgen wird: „Das ist eine bewusste Politik, denn wir gehen davon aus, dass Sonderburg weitere staatliche und auch regionale Jobs bekommen wird.“

Andere Städte in Jütland wie Viborg, Hjørring oder Fredericia, die auch Staat-Jobs bekommen haben, haben dies nicht in gleichem Maße an der Einwohnerzahl ablesen können, so die Analyse von Danmarks Statistik. Denn anderswo im Lande zieht es die in die Provinz ausgeflaggten Staatsdiener in die großen Städte wie Aalborg oder Aarhus, wo sich seit 2015 300 beziehungsweise 200 niedergelassen haben, obwohl ihr neuer Arbeitsplatz in einer anderen Kommune liegt.

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