Oldemorstoft

Ferienaktivität: Im Oldemorstoft wird „gehyggt“

Ferienaktivität: Im Oldemorstoft wird „gehyggt“

Ferienaktivität: Im Oldemorstoft wird „gehyggt“

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup
Pattburg/Padborg
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Marianne Jepsen zeigt Theis Villadsen wie man Kerzen aus Bienenwachs herstellt Foto: jt

Das Museum Oldemorstoft veranstaltet in den Herbstferien eine kreative Ferien-Werkstatt für Kinder.

Einige verbringen ihren Urlaub irgendwo im Süden – andere mögen es kreativ und besuchen deshalb die Ferien-Werkstatt des Museums Oldemorstoft in Pattburg. Dort bieten in der gesamten Kalenderwoche 42 freiwillige Helfer eine kreative Aktivität an – und wie jedes Jahr kommt diese Veranstaltung bei den Besuchern gut an.

Das ist auch kein Wunder, denn bei den ersten Schritten in Richtung Werkstatt kommt einem schon der Duft von frisch gebackenen Waffeln entgegen – es herrscht kein Zweifel; in der Ferien-Werkstatt wird ausgiebig „gehyggt“.

Hier wird mit Wachs gearbeitet Foto: jt

Bei Margit Iversen und Britta Hansen können die Kinder beispielsweise Figuren aus Wachs produzieren. „Diese werden entweder mit einem Magneten versehen oder können auf einem Stab dann als Blumenschmuck dienen“, so Iversen. Sie und ihre Kollegin sind schon zum achten Mal dabei und haben sichtlich Spaß an der Arbeit. An ihrem Tisch sitzen die Geschwister Jens und Marie Weiss, die mit ihrer Mutter Inge vor Ort sind. Jens muss sich noch überlegen, was er aus dem Wachs machen möchte, während seine Schwester schon kräftig am Kneten ist.

Auch Marianne Jepsen ist wieder vor Ort und bietet eine Aktivität für die Kinder an. Wo sie in den Sommerferien noch kleine Filzfiguren und Bälle hergestellt hat, werden in den Herbstferien an ihrem Stand Kerzen aus Bienenwachs geformt. „Die Kinder haben auch schon nach den Filz-Figuren gefragt. Ich denke, dass ich diese das nächste Mal wieder mitnehmen muss“, schmunzelt Jepsen. Bei ihr am Tisch sitzt Theis Villadsen. Er besucht die Werkstatt mit seiner Oma Anne aus Ekensund. Sie kommen schon seit Jahren zu den vom Museum angebotenen Werkstätten in den Schulferien.

Marie Weiss bei der Arbeit Foto: jt

„Ich liebe Honig“, erklärt Theis zur Frage, warum er bei Jepsen eine Kerze aus Bienenwachs hergestellt habe. Er findet die Werkstatt lustig und will später noch mit seiner Oma Äpfel aus ihrem Garten zu frischem Saft pressen. „Hoffentlich regnet es nicht zu sehr“, sagt seine Oma, „aber wir haben Regenzeug mit“, lacht sie.

Auch Museumsdirektor Mads Mikkel Tørsleff freut sich über die rege Teilnahme an den Ferienaktivitäten des Museums. „Die Aktivitäten sorgen für viel Leben im Museum“, so der Direktor. Für die Angestellten und Freiwilligen des Hauses sei es eine festliche Woche, wo es nebenbei auch viel zu tun gebe. „Ohne unsere Freiwilligen könnten wie eine solche Veranstaltung gar nicht auf die Beine stellen“, unterstreicht Tørsleff.

Jens überlegt noch, was er machen möchte Foto: jt

Die Freiwilligen haben ihm zufolge versucht, sich an die Jahreszeit anzupassen. „Wo beispielsweise im Sommer mit Filz gearbeitet wird, werden im Herbst Aktivitäten mit Kastanien, Äpfeln oder Bienenwachs angeboten“, erklärt er.

Erstmalig wurden für den Mittagstisch auch frisch gegrillte Würstchen angeboten. „Die kamen bei den Gästen selbstverständlich auch gut an“, lacht er.

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