Zusammenarbeit

Schulchef: Platz für „Brand og Redning“ wäre da

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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Die Kommunen Tondern, Apenrade und Hadersleben hätten den Sitz der gemeinsamen Einheit „Brand og Redning Sønderjylland“gern ein Stückchen weiter zur Bereitschaftsschule in Tingleff verlegt (im Hintergrund). Foto: Kjeld Thomsen

Der Leiter der Technischen Bereitschaftsschule hält viel von der Zusammenarbeit mit „Brand og Redning Sønderjylland“. Die Politik entscheidet.

Ob es Vertretern der Kommunen Apenrade, Tondern und Hadersleben gelingt, beim Staat den in Aussicht gestellten Sitz ihrer Feuerwehrkooperation „Brand og Redning Sønderjylland“ in Tingleff zur Technischen Bereitschaftsschule zu verlegen, so wie es 2015 angedacht war, sei eine politische Angelegenheit. Er selbst sei Beamter und habe das nicht zu entscheiden, so Martin Thomsen, Leiter der Bereitschaftsschule.
„Platz wäre genug da, allerdings nicht in unseren eigenen Trakten. Es müsste ein Neubau her“, so der Schulchef.

Wie berichtet, haben die drei Kommunen am kommenden Montag etliche Folketingspolitiker und Folketingskandidaten verschiedener Parteien nach Tingleff eingeladen, um den Umzug auf das Grundstück der Bereitschaftsschule einzufordern.

Provisorischer Standort

Die Verwaltung der gemeinsamen Einheit befindet sich seit geraumer Zeit in Bürocontainern an der Tingleffer Feuerwehrwache in unmittelbarer Nähe zur Bereitschaftsschule. Für diesen provisorischen Standort gibt es eine Sondergenehmigung. Da diese befristet ist, befürchten die drei Kommunen, wegziehen zu müssen, womit die in ihren Augen guten Kooperationsmöglichkeiten gefährdet wären.
Eine gute Zusammenarbeit mit „Brand og Redning Sønderjylland“ besteht bereits, so Martin Thomsen. „Wir arbeiten mit vielen Partnern zusammen und insbesondere mit ‘Brand og Redning Sønderjylland’. Vor allem bei der Einsatzleiter-Ausbildung besteht eine gute Kooperation“, sagt Thomsen.

Auch bei Übungen und gemeinsamen Schulungen arbeite man mit der Einheit der drei Kommunen viel und gut zusammen. „Es werden Brandeinsätze bei großen Firmen wie Abena (Apenrade, red. Anmerkung) geprobt, wo dann an die 150 Mitarbeite beteiligt sind. Die Einsatzkräfte erleben dabei wirklichkeitsnahe Bedingungen“, skizziert Thomsen ein Kooperationsbeispiel.

Wenn die Kommunalpolitiker mit den Folketingspolitikern am Montag in medias res gehen und dabei einen Rundgang durch die Bereitschaftsschule unternehmen, ist Martin Thomsen zwar Hausherr, wird aber im Hintergrund sein. „Der Besuch erfolgt auf Initiative der drei Kommunen. Unsere Einrichtung ist nicht aktiv involviert“, so Thomsen.

Treffen mit Folketingspolitikern und -kandidaten

Laut Plan nehmen folgende Kommunalpolitiker, regionale Folketingspolitiker sowie Folketingskandidaten am Treffen zum Standort von „Brand og Redning Sønderjylland“ in Tingleff teil: Henrik Frandsen, (Tonderns Bürgermeister und Vorsitzender von „Brand og Redning“),  Thomas Andresen (Bürgermeister von Apenrade und stellertretender Vorsitzender von „Brand og Redning“),  Folketingsmitglied und Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby (V), Folketingsmitglied Anni Matthiesen (V), Folketingsmitglied Benny Engelbrecht (Soz.), Folketingsmitglied Hans Chr. Schmidt (V), Folketingsmitglied Jesper Petersen (Soz.), Folketingsmitglied Peter Kofod (DF), Folketingskandidat Theis Kylling Hommeltoft (Soz.), Folketingskandidat Klaus Juhl (Kons.), Folketingskandidat Pernille Vermund (Nye Borgerlige) sowie Folketingskandidat Søren Haastrup (Alternativet). Mit dabei ist auch Lars Møldrup, Direktor von „Brand og Redning Sønderjylland“.

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