Ehrenamtler-Ehrung

Das soziale Angebot „Sind“ machte das Rennen

Das soziale Angebot „Sind“ machte das Rennen

Das soziale Angebot „Sind“ machte das Rennen

Tondern/Tønder
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Die Stätte an der Osterstraße gehört seit zwei Jahren zum Angebot des Vereins. Foto: Monika Thomsen

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Der Preisträger setzt sich für Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Kommune Tondern ein. Die Ersthelfer auf Röm und die Pfadfinder aus Tondern waren ebenfalls nominiert.

Als Verein des Jahres 2021 ist der Verein „Sind“ aus Tondern bei der Preisverleihung der Kommune Tondern in der Marschenhalle in Hoyer (Højer) gekürt worden.

Ziel des Vereins ist es, für Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Angehörigen ein höheres Maß an Verständnis und Toleranz zu schaffen.

Der Verein ergreift und fördert Initiativen zugunsten von Menschen mit psychischen Erkrankungen und hat dabei das Wohlbefinden, die Vorbeugung und die Heilung im Blick.

Café als Anlaufstelle

Zum Programm gehören Klubabende und auch verschiedene externe Aktivitäten.

Viel Arbeit wird auch in das Café von „Sind Huset“ gesteckt, das vor zwei Jahren in der Osterstraße in Tondern eröffnet wurde.

Das Café ist nahezu täglich geöffnet. Für den Betrieb sind freiwillige Nutzerinnen und Nutzer des Hauses und der Vorstand zuständig.

Die Vorsitzende des Vereins „Sind“, Anne Hvidbjerg Jørgensen, nahm gemeinsam mit einem weiteren Vereinsvertreter (r.) freudestrahlend den Preis entgegen. Der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Freizeit, René Andersen (l.), und der Vorsitzende des Sozialausschusses, Peter Christensen, verliehen den Preis. Foto: Tønder Kommune

„Die Vereinsmitglieder und Freunde der Einrichtung haben während Corona verstanden, die Stimmung hochzuhalten. Die Freiwilligen haben dazu beigetragen, bei den gefährdeten Mitgliedern Einsamkeit und Isolation zu verhindern“, hieß es in der Nominierung.

Außer der Ehre gibt es auch eine Finanzspritze in Höhe von 10.000 Kronen, die zugunsten des Vereins eingesetzt werden muss.

Die Nutzerinnen und Nutzer des Treffpunktes werden vor der Haustür von dieser Figur begrüßt. Foto: Monika Thomsen

Inselhelfer nominiert

In die engere Wahl kamen außerdem die Akut-Helfer der Insel Röm (Rømø), die vor etwa sechs Jahren von Claus Kjemtrup ins Leben gerufen wurden.

Die Ersthelferinnen und Ersthelfer sind bei Unfällen und Krankheit binnen weniger Minuten vor Ort, während es für den Krankenwagen, der vom Festland anrücken muss, durchschnittlich mehr als 15 Minuten dauert.

Aktive Leute keine Mangelware

Eine Chance auf den Preis als Verein des Jahres gab es zudem für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder „Tønder Spejderne“.

In einer Zeit, wo Ehrenamtliche oft Mangelware seien, gebe es dieses Problem bei dieser Organisation nicht.

Die Leiterin Trine Ellekjær Houborg und ihre Leute würden stets mit guter und ansteckender Laune fantasievoll und engagiert für etwa 100 Pfadfinder im Einsatz sein, hieß es in der Empfehlung.

Die Freiwilligen verlebten gemütliche Stunden. Foto: Tønder Kommune

Sieben Vereine vorgeschlagen

Insgesamt waren sieben Vereine vorgeschlagen worden. Mit dem Titel als „Verein des Jahres“ will die Kommune dazu beitragen, das Vereinsleben sichtbar zu machen und den freiwilligen Einsatz anzuerkennen.

Dabei wird gewichtet, dass die Projekte und örtliche Initiativen den ehrenamtlichen Einsatz und die aktive Bürgerschaft stärken.


Die bisherigen Preisträger
• 2020: Ballum Idrætsforening
• 2019: Multistedet 15+
• 2018: Agerskovs Ungdomsforening
• 2017: Klosterparkens Vennekreds
• 2016: Tønder Løbeklub und Tønder Sygehus’ Venner
• 2015: Øster Højst IF und Øster Højst Borgerforening
• 2014: Ottersbøl Rideklub

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