Temposünder

Entzug des Führerscheins für Wahnsinnsfahrer

Entzug des Führerscheins für Wahnsinnsfahrer

Entzug des Führerscheins für Wahnsinnsfahrer

Tondern/Tønder
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Die Verkehrspolizei kündigt an, dass sie auch über Ostern präsent sein wird. Foto: Polizei

Die Polizei hat herausgefunden, wer mit 217 Sachen bei Scherrebek durch die Gegend bretterte. Der Mann aus einem anderen Polizeikreis ist nun seinen Führerschein los.

Er raste mit Tempo 217 bei erlaubten 80 km/h auf dem Rømøvej bei Scherrebek in die Radarfalle. Nun hat die Polizei herausgefunden, wer am Freitag, 20. März, das Auto lenkte.

Der Fahrzeughalter saß nicht am Steuer

Es stellte sich schnell heraus, dass es nicht der Fahrzeughalter war.

Der Raser wohnt im Polizeikreis Südostjütlands. Die Polizei ist bei ihm vorstellig geworden und hat ihm auf administrativer Ebene den Führerschein entzogen. Ihm droht eine Aberkennung der Fahrerlaubnis für die Dauer von mindestens sechs Monaten, wie aus einer Pressemitteilung der Polizei hervorgeht.

Die Praxis mit dem sofortigen und schnellstmöglichen Entzug des Führerscheins wird bei einer 100-prozentigen Überschreitung des Tempolimits bei über 100 km/h umgesetzt. Auf Autobahnen trifft dies bei mehr als 200 km/h zu.

Zehn Vergleichsfälle

Die Polizei für Nordschleswig und Südjütland hat während der vergangenen zwei Jahre etwa zehn Fälle gehabt, wo zu dieser Maßnahme geschritten worden ist.

„Generell wird viel zu schnell gefahren“, verlautet es von der Verkehrspolizei, die ankündigt, dass sie und auch die automatischen Geschwindigkeitskontrollen über Ostern im Einsatz sein werden.

Der Leiter der Verkehrsabteilung der Polizei für Nordschleswig und Südjütland, Knud Reinholdt, kündigt an, dass die Verkehrspolizei und die Radarfallen auch an Ostern aktiv sein werden. Foto: Polizei
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