Sozialdienst

Auf den Spuren der heiligen Katharina

Auf den Spuren der heiligen Katharina

Auf den Spuren der heiligen Katharina

Michaela Nissen
Tondern/Tønder
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Nicht nur die ausgestellte Kunst, sondern auch das imposante Gebäude des Kunstmuseum beeindruckten die Sozialdienst-Mitglieder Foto: Michaela Nissen

Zum Auftakt der neuen Saison unternahm der Sozialdienst Tondern kürzlich eine „kleine“ Kunstfahrt nach Ripen. Mit Mundschutz während der Bahnfahrt ging es gen Norden.

Die erste Veranstaltung der neuen Saison führte den Sozialdienst Tondern auf eine kleine Kunstfahrt nach Ribe. Erwartungsvoll trafen sich 20 Interessierte mit Mundschutz bewaffnet am Bahnhof in Tondern. Trotz der „Vermummung“ ging es gut gelaunt auf die Reise und auch der Nieselregen, der unser Begleiter bleiben sollte, trübte die Stimmung nur wenig.

Ein Blick aus dem beeindruckenden Kreuzgang der im Jahre 1228 von Dominikanern gegründeten Sct. Catharinae-Kirche. Foto: Michaela Nissen

Statt eines Dombesuches schauten wir uns die imposante Sct. Catharinae Kirche an, die 1228 von Dominikanern gegründet wurde. Ein humorvoller ehemaliger Lehrer berichtete uns über die bewegte Geschichte der Kirche und begleitete uns in den sehenswerten Kreuzgang des ehemaligen Klosters, das nach einer wechselvollen Nutzung heute neun kleine Wohnungen für Alleinstehende beherbergt.

Danach gingen wir durch die Altstadt, vorbei am alten Wasserwerk und dem alten Rathaus, Richtung Marktplatz und waren dankbar, dass wir im Restaurant Porsborgs im Trockenen Platz nehmen konnten. Schnell wurden Getränke serviert und die bestellten „snitter“ waren kleine, wohlschmeckende Kunstwerke.

Schönes Kunstmuseum

Bis zum Treffpunkt im Kunstmuseum konnte jeder die verbleibende Zeit selbst gestalten. Ribe bietet zahlreiche nette kleine Geschäfte und Cafés. Letzter Programmpunkt unserer Fahrt war das architektonisch besonders schöne Kunstmuseum, das seit der Restaurierung 2010 mit seinen Möbeln, hölzernen Fußböden und farblich interessant gestalteten Räumen einen perfekten Rahmen für die Gemälde bildet. Auch über die Sonderausstellung mit Werken des dänischen Malers Ulrik Møller im Obergeschoss wurde eifrig diskutiert.

Das schlechte Wetter konnte den Ausflüglern fast nichts anhaben. Foto: Michaela Nissen


Pünktlich ging es am späten Nachmittag wieder zurück nach Tondern, wo man sich einig war, dass dies ein lohnenswerter erster Ausflug der Saison gewesen sei.
Unsere nächste Veranstaltung am 23.September ist der Kartoffel gewidmet und verspricht einige kulinarische Überraschungen.
Am 14.Oktober wird Dr. Georg Bollig uns über das Hospiz in Hadersleben berichten, über das es sich lohnt mehr zu erfahren.

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