Deutsche Minderheit

DSSV: Viel Arbeit über Ostern

DSSV: Viel Arbeit über Ostern

DSSV: Viel Arbeit über Ostern

Apenrade/Aabenraa
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Anke Tästensen und ihren Kolleginnen und Kollegen beim DSSV stehen arbeitsreiche Tage bevor. Foto: Karin Riggelsen

Nach Ostern geht es also los: Kitas öffnen, und das Lernen in den unteren Klassenstufen geht weiter. Für den Deutschen Schul- und Sprachverein bleibt nicht viel Zeit, die Regeln des Ministeriums umzusetzen.

Nachdem Regierungschefin Mette Frederiksen (Soz.) am Montag eine langsame und schrittweise Normalisierung des zum Stillstand gekommenen öffentlichen Lebens angekündigt hatte, hat am Mittwoch Kinder- und Unterrichtsministerin Pernille Rosenkrantz-Theil die Öffnung von Einrichtungen zur Kinderbetreuung und Schulen präzisiert.

Für den Deutschen Schul- und Sprachverein für Nordschleswig (DSSV) bedeutet dies nun eine Menge Arbeit. Schulrätin Anke Tästensen rechnet damit, dass Lehrer und Erzieher auch über Ostern damit beschäftigt sein werden, den Neustart innerhalb der Corona-Krise zu organisieren und unterstreicht das Engagement ihrer Kollegen. „Alle sind mit Feuereifer dabei“, so Tästensen nach einer Telefonkonferenz mit den Schulleitern am Mittwochnachmittag.

In der Hälfte der Schulen wird ihren Worten nach der Betrieb erst am 20. April aufgenommen, dies stand aber bereits fest und bedeutet jetzt etwas mehr Zeit zur Koordination. Andere Einrichtungen des DSSV werden bereits am 15. April öffnen.

Lehrkräfte seien angehalten, sich laufend auf der Seite des Kinder- und Unterrichtsministeriums zu informieren, so Tästensen. Die dort veröffentlichten Regeln werden dann vor Ort umgesetzt. Dabei geht es darum, die Gefahr der Ansteckung zu minimieren.

Viel Zeit im Freien

Die Kinder müssen beispielsweise in den Schulen während des Unterrichts Abstand halten, die Hände müssen oft gewaschen werden, und die Pausen werden so gelegt, dass nur die Schüler einer Klasse freihaben und nicht zu viele Kinder untereinander in Kontakt kommen. Insgesamt werden die Kinder in den deutschen Einrichtungen in naher Zukunft möglichst viel Zeit im Freien verbringen, so Tästensen.

Das Erfreuliche in der angespannten Situation: Die Schulrätin weiß, dass sehr viele Kinder sich sehr darauf freuen, wieder zur Schule zu gehen.

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