Eishockey

Die unheimliche Serie von Galbraith hält an

Die unheimliche Serie von Galbraith hält an

Die unheimliche Serie von Galbraith hält an

Woyens/Vojens
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Patrick Galbraith ist im Penaltyschießen nicht zu überwinden. Foto: Karin Riggelsen

Im Schlussspurt der regulären Saison ist im Kampf um eine Top-4-Platzierung wieder alles offen. SønderjyskE hat den Angriff des Verfolgers abgewehrt und Platz vier selbst in der Hand.

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben zum zweiten Mal innerhalb von 48 Stunden den Tabellennachbarn Frederikshavn White Hawks in die Knie gezwungen. Nach dem 3:2-Sieg nach Penaltyschießen ist für den dänischen Pokalsieger sogar noch die vor Saisonbeginn angepeilte Top-4-Platzierung drin.

Torwart Patrick Galbraith hielt im Penaltyschießen seinen Kasten sauber und setzte seine unheimliche Serie fort. Der langjährige Nationaltorhüter hat nach einem Jahrzehnt im Ausland und seiner Rückkehr zu SønderjyskE im Sommer 2018 kein einziges Penaltyschießen verloren. Und dabei kein einziges Gegentor hinnehmen müssen!

„Bei zwei der drei Versuche haben die Schützen das Tor verpasst. Das geht heute nicht auf meine Kappe“, sagt Patrick Galbraith nach dem Spiel zum „Nordschleswiger“: „Penaltyschießen macht Spaß, aber ich habe dies allerdings nie zu meinen Stärken gezählt. Ich kenne nicht die Bilanz für meine gesamte Karriere, aber ich habe derzeit ein gutes Gefühl.“

William Boysen traf als einziger der sechs Schützen im Penaltyschießen, und so konnte SønderjyskE zwei Punkte aus einem ausgeglichenen Spiel mitnehmen, das die Gäste auch hätten gewinnen können.

Ausgeglichenes Spiel

Defensivverhalten stand beim Abschlusstraining und bei der Mannschaftsbesprechung beider Teams ganz oben auf der Tagesordnung, nachdem es im „Hinspiel“ weniger als 48 Stunden einen 8:5-Sieg für SønderjyskE gegeben hatte. Im ersten Drittel gab es nur jeweils vier Schüsse aufs gegnerische Tor, doch die Mannschaften hielten sich nur ein Drittel lang an den taktischen Vorgaben. Es kam nach der ersten Drittelpause wieder zu einem offenen Schlagabtausch, das unentschieden ausging.

Im Penaltyschießen scheiterten Matt Prapavessis und Matt Salhany. William Boysen versenkte seinen Versuch und wurde zum Matchwinner, weil wieder einmal auf Patrick Galbraith Verlass war.

SønderjyskE hat es nun selbst in der Hand, in den letzten vier Spielen der regulären Saison auf Platz vier zu klettern. Herning rutschte gegen den Tabellenvorletzten Rødovre aus und hat nur noch 5,5 Punkte Vorsprung, bei zwei absolvierten Spielen mehr auf dem Konto.

„Damit beschäftige ich mich überhaupt nicht. Mein Fokus liegt ausschließlich auf unsere Form, und wenn wir unsere Leistung bringen, holen wir auch die Punkte“, meint Patrick Galbraith: „Ob wir jetzt auf Platz vier, fünf oder sechs landen, spielt nicht die große Rolle. Wir wissen, wer in den Playoffs der Gegner sein kann, und die Niveauunterschiede sind nicht groß.“

SønderjyskE spielt am Dienstag in Rødovre.

SønderjyskE - Frederikshavn White Hawks (0:0,2:1,0:1) 3:2 n.Pen.

1:0 Matt Salhany (Penalty/21:52), 1:1 Radim Piroutek (27:05), 2:1 Martin Eskildsen (39:42/Ass.: Mike Little), 2:2 Mads Larsen (51:07), 3:2 William Boysen (Penalty).

Zeitstrafen: SE 2x2 – FWH 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Niclas B. Lundsgaard/Andreas Nyegaard. Zuschauer: 0.

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