Naturschauspiel

Der rufende Klang der Singschwäne

Der rufende Klang der Singschwäne

Der rufende Klang der Singschwäne

Tondern/Tønder
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Singschwäne im Flug
Aufbruchstimmung bei den Singschwänen Foto: Erik Egvad Petersen

Schwärme von Singschwänen lassen sich im Westküstenbereich die Überreste der abgeernteten Maisfelder schmecken. Die imposanten Vögel naschen in einigen Fällen auch von den Kartoffeln.

Die Reste vom „Mais-Feste“ auf den abgeernteten Feldern lassen sich die Singschwäne schmecken, die zurzeit in Schwärmen im Raum Tondern beobachtet werden können.

Die imposanten Vögel, deren Flügel eine Spannweite von nahezu zwei Metern haben, machen auch keinen Bogen um die Kartoffelfelder. In einigen Fällen machen die Schwärme dort Rast, um die maschinell hinterlassenen Erdäpfel zu schmausen.

Treue gefiederte Wintergäste

Die Singschwäne, die durch ihren nasalen Posaunenklang die Aufmerksamkeit auf sich lenken, gehören in der Regel zu den Wintergästen im Westküstenbereich. Sie suchen aber auch andere Orte in Jütland auf, dazu gehört zum Beispiel die Gegend um Skjern.

Die Brutvögel aus der osteuropäischen und sibirischen Taiga lassen sich durch die milden Winter in Dänemark anlocken. Im März oder spätestens Anfang April kehren sie in ihre Heimat zurück.

Nachtquartier im See

Zum Schutz vor Raubtieren wie zum Beispiel Füchse und Marderhunde nächtigen die Singschwäne mit Vorliebe auf Seen.

Der kommunale Naturberater Hans Tonnesen rät dazu, dass Interessierte die Schwäne mit einem Fernglas aus dem Auto beobachten, wenn sie die großen Entenvögel auf eigene Faust aufsuchen und nicht an geführten Wanderungen teilnehmen.

Die abgernteten Maisfelder dienen den Schwänen als Speisekammer. Foto: Erik Egvad Petersen
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