Gesundheitswesen

Kommunale Zahnärzte-Riege nun vollzählig

Kommunale Zahnärzte-Riege nun vollzählig

Kommunale Zahnärzte-Riege nun vollzählig

Apenrade/Aabenraa
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Zähne sollten möglichst ein Leben lang halten. Der regelmäßige Zahnarztbesuch gehört mit dazu, um die Gesundheit der Kau- und Beißwerkzeuge zu erhalten. Foto: Yingpis Kalayom/Unsplash

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Nach monatelangem Suchen konnten drei vakante Stellen besetzt und eine vollzählige Personaldecke erreicht werden. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses glaubt jedoch nicht, dass dieser ein Zustand ist, der lange anhalten wird.

6,2 Zahnarztstellen gibt es bei der kommunalen Zahnpflege zu besetzen. Das stellte die Kommunalverwaltung in den vergangenen Monaten vor große Herausforderungen, denn „es ist nicht einfach, diese Stellen zu besetzen. Die Konkurrenz der privaten Zahnarztpraxen ist sehr groß“, hatte Karsten Meyer Olesen, der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, schon früher festgestellt.

Die Folge: Behandlungen und Untersuchungen können nicht fristgerecht durchgeführt werden. Die Wartezeiten betragen zum Teil Monate.

Ziel erreicht

Bisher war die Strategie, neu ausgebildete Zahnärzte mit Bezug zum Landesteil anzusprechen und einzustellen. Mit dieser Strategie konnten einige Spitzen abgefangen werden, sie wirkten kurzfristig, und diese Ärzte werden oftmals abgeworben.

Nun gibt es jedoch Licht am Horizont, denn wie Meyer Olesen am Donnerstagmorgen mitteilte, konnten drei Zahnärzte eingestellt werden, sodass das angepeilte Ziel zwischen fünf und sieben Zahnärzten wieder erreicht wird.

Keine Universallösung

„Karsten Meyer Olesen macht jedoch keinen Hehl daraus, dass es bald wieder anders aussehen könnte. „Ich hoffe natürlich, dass wir mit diesem Personalstand eine möglichst lange Zeit arbeiten können, doch wie wir leider aus der Erfahrung wissen, hält das nicht so lange an, bis wir uns wieder auf die Suche machen müssen“, sagte er.

Eine langfristige Lösung ist zwar angestrebt, doch noch nicht in Sicht. „Wir haben noch kein Universalrezept gefunden, wie wir das Problem in den Griff bekommen können“, so Meyer Olesen.

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