Arbeit

Staatliche Arbeitsplätze: Bislang 4.800 Jobs aus Kopenhagen verlagert

jt
Kopenhagen
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Die Natur- und Gewerbebehörde wurde nach Augustenburg verlegt. Foto: Volker Heesch

Alle Regionen, bis auf die Region Hauptstadt, haben etwas vom Kuchen abbekommen, erklärt die zuständige Ministerin.

Die Pläne der dänischen Regierung, rund 8.000 staatliche Arbeitsplätze in die Provinz zu verlagern schreiten voran. Das zeigt ein Bericht des Finanzministeriums.

Bis November 2018 wurden 4.800 Stellen in Städte außerhalb Kopenhagens verlegt. „Und die Verlagerung wird über die kommenden Jahre fortgesetzt“, erklärt Innovationsministerin Sophie Løhde (Venstre). „Es freut mich, dass es laufend mehr staatliche Arbeitsplätze in der Provinz geben wird. Ich denke, dass man dadurch ein gewisses Gleichgewicht in Dänemark schafft“, so Løhde zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Ihr zufolge hätten alle Regionen, mit Ausnahme der Region Hauptstadt, mehr Staatsjobs zugewiesen bekommen. Ein Großteil der Verlagerung soll noch in diesem Jahr vollzogen werden.

Laut Ritzau seien lediglich 20 Prozent der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsplatz in die Provinz gezogen. Die übrigen hätten ihren Job gekündigt.

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