Gesundheitswesen

Regionen: Krankenhäuser brauchen zusätzlich zwei Milliarden Kronen

Regionen: Krankenhäuser brauchen zusätzlich zwei Milliarden Kronen

Regionen: Krankenhäuser brauchen zusätzlich zwei Milliarden

Kopenhagen
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Foto: Jair Lázaro/Unsplash

Die Krankenhäuser in Dänemark können laut einer neuen Untersuchung keine qualitativ ausreichende Behandlung gewährleisten. Die Regionen fordern deshalb zwei Milliarden Kronen zusätzlich vom Staat.

Gestrichene Operationen und eine immer schlechter werdende Behandlung. Das sind einige der Folgen eines Krankenhauswesens, dass zunehmend unter Druck steht, wie eine neue Analyse unter 1.823 Mitgliedern des dänischen Oberärztevereins zeigt.

Darin erklären ganze 60 Prozent der Oberärzte, dass sie des Öfteren geplante Operationen, Behandlungen und Konsultationen aufgrund mangelnder Mitarbeiter absagen müssen. Bei der Hälfte geschieht dies wöchentlich.

Betreiber der Krankenhäuser sind die fünf Regionen in Dänemark. Die Vize-Vorsitzende des Verbandes der dänischen Regionen, Ulla Astman (Sozialdemokraten), bezeichnet die Ergebnisse als alarmierend. „Alle unsere Patienten erwarten, dass sie eine gute Behandlung bekommen. Um die Herausforderungen im Krankenhauswesen zu beseitigen, benötigen wir mehr Geld – insgesamt zwei Milliarden Kronen jährlich“, so Astman zur Nachrichtenagentur Ritzau.

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