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Siemens: Sparrunde endet mit 400 dänischen Kündigungen

Siemens: Sparrunde endet mit 400 dänischen Kündigungen

Siemens: Sparrunde endet mit 400 dänischen Kündigungen

jt/ritzau
Kopenhagen
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Foto: dpa

400 Mitarbeiter des deutschen Konzerns Siemens in Dänemark werden in den kommenden Tagen eine Kündigung bekommen. Zugleich werden auch 200 unbesetzte Stellen gekürzt.

Eine von Siemens angekündigte Sparrunde endet, vorerst, mit 400 Kündigungen in Dänemark. Weitere Sparrunden können folgen, bestätigt der Konzern gegenüber der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau.

Der Produzent von Windkraftanlagen hatte im November erklärt, dass weltweit 6.000 Mitarbeiter wegen Umstrukturierungen des Konzerns entlassen werden sollten. Damals hieß es, dass in Dänemark 600 Stellen gekürzt werden sollten – was sich letzten Endes auch bestätigte. 200 Stellen werden aufgrund von Abgängen nicht wiederbesetzt, während 400 Mitarbeiter sich in nächster Zeit um einen neuen Job kümmern müssen.

Siemens hat aktuell, vor der Sparrunde, 6.600 Mitarbeiter in Dänemark und rund 27.000 verteilt auf 24 Länder weltweit.

Die kommende Sparrunde ist nicht die Erste in diesem Jahr. Bei einer früheren Entlassungsrunde wurden auch Mitarbeiter in Tingleff, Silkeborg und Lindø bei Odense gekündigt – weshalb sich die Gesamtanzahl der Kündigungen für 2017 auf 1.850 beläuft. Und weitere könnten laut Siemens folgen. Bis 2020 stehen noch hunderte von Stellen auf der Kippe.

Siemens Gamesa ist hinter Vestas der zweitgrößte Produzent von Windkraftanlagen weltweit.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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