Inklusion

Apenrades Arbeitsmarkt soll inklusiver werden

Apenrades Arbeitsmarkt soll inklusiver werden

Apenrades Arbeitsmarkt soll inklusiver werden

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin - Apenrade
Apenrade/Aabenraa
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Das Rathaus in Apenrade Foto: Archivbild: DN

Der Kommune wurden knapp zwei Millionen Kronen Sondermittel dafür bewilligt, um mehr Menschen mit Behinderungen den Weg in ein geregeltes Berufsleben zu ermöglichen.

Die dänische Regierung hat das Ziel, bis zum Jahr 2025 zusätzlich 10.000 Behinderten einen Arbeitsplatz zu verschaffen. Der Arbeitsmarkt im gesamten Land soll also inklusiver werden, und deshalb wurden im Staatshaushalt dafür auch einige Mittel abgesetzt. Die Kommune Apenrade hat sich mit dem Projekt „Flere handicappede i job“ beworben und 1.810.700 Kronen bewilligt bekommen.

Zielgruppe des Apenrader Projektes, das ab sofort bis einschließlich September 2020 läuft, sind Menschen mit den verschiedensten Behinderungen physischer, psychischer, kognitiver und sensorischer Art, die entweder Sozialhilfe, Ausbildungsbeihilfe, Arbeitslosengeld oder ähnliche Leistungen aus öffentlicher Hand erhalten.

Diagnose nicht nötig

„Sie müssen dabei nicht einmal eine Diagnose haben; es reicht, wenn sie der Meinung sind, dass ihre Behinderung sie davon abhält, einen Arbeitsplatz zu erhalten“, sagt Verwaltungsdirektor Søren Lorenzen. Zielgruppe sind vor allem die Menschen mit unsichtbaren Behinderungen. Wie viele Einwohner diese Kriterien erfüllen, weiß er nicht – noch nicht. Aber genau das sollen zwei neu einzustellende Mitarbeiter durch ein „Screening“ möglicher Kandidaten herausfinden.

Der Vorsitzende des zuständigen Arbeitsmarktausschusses, Ejler Schütt (DF), begrüßt die neue Initiative. „Es ist ein gutes Projekt.“

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