Coronavirus

Grenzhandel: Verwirrung über Ausnahmeregel

Grenzhandel: Verwirrung über Ausnahmeregel

Grenzhandel: Verwirrung über Ausnahmeregel

Camilla Sørensen, Flensborg Avis
Flensburg
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Ist der Grenzhandel eine Ausnahme bei der neuen Quarantäneregel? Eine Klammer sorgt für Verwirrung. Foto: Karin Riggelsen

Der Direktor der Geschäfte Calle und Fleggaard erwartet ab Sonntag weniger Kunden. Dies liegt daran, dass Deutschland Dänemark zum Risikogebiet erklärt hat.

Ab Sonntag müssen Reisende aus ganz Dänemark beim Überqueren der Grenze nach Deutschland in Quarantäne, das teilte das Auswärtige Amt auf seiner Webseite mit.

Verwirrung über Ausnahme

Dies macht es Menschen aus Dänemark schwer, die Grenze zu überschreiten, um in den Grenzgeschäften einzukaufen. Eine Klammer in den Quarantänevorschriften der Landesregierung sorgt jedoch am Sonnabendmorgen für Verwirrung. Hier scheint der grenzüberschreitende Handel von den Quarantäneregeln ausgenommen zu sein.

Lars Mose Iversen, Direktor der Grenzhandelsketten Fleggaard und Calle, verfolgt die Angelegenheit genau und hofft, im Laufe des Tages auf genauere Informationen. Er geht jedoch davon aus, dass ab morgen noch weniger Kunden in den Filialen sein werden.

Immer weniger Kunden

„Wir sind natürlich traurig darüber, dass wir unser Geschäft nicht normal führen können, aber wir können nichts anderes tun, als die geltenden Regeln einzuhalten“, sagt er gegenüber „Flensborg Avis“.

Die Zahl der Kunden in den Filialen von Fleggaard ist bereits gesunken, nachdem Schleswig-Holstein – wie der Rest Deutschlands – am 29. Oktober zum orangefarbenen Gebiet erklärt wurde, in das das dänische Außenministerium von Reisen abrät, sagt Lars Mose Iversen.

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