Deutsche Schule Tingleff

Massenexperiment: Schüler forschten mit

Massenexperiment: Schüler forschten mit

Massenexperiment: Schüler forschten mit

kjt/jk
Tingleff/Tinglev
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Forscher der Deutschen Schule Tingleff bei der Arbeit. Foto: DN

Die Oberstufe der Deutschen Schule Tingleff befasste sich bei einem landesweitem Projekt mit „guten Bakterien“ und gab die Ergebnisse weiter.

Beim alljährlichen „Masseeksperiment“ bezieht die Wissenschaft Schulen im ganzen Land mit ein. Am diesjährigen Forschungsprojekt beteiligte sich auch wieder die Deutsche Schule Tingleff. Schüler der Klassen acht bis zehn  machten mit den Lehrern Bjørn Drube und Johanne Knutz, ihres Zeichens auch Schulleiterin, bei der „Jagd nach den guten Bakterien“ mit. Unter diesem Thema stand und steht das diesjährige Experiment.

„Die Schüler lernen hierbei unter anderem, dass die Bakte-rien nicht immer gefährlich oder bösartig sind, sondern auch lebensnotwendig und daher gut sein können“, erläutert Johanne Knutz.

Solche Bakterien, mit denen sich die Tingleffer Schüler intensiv befassten,  befinden sich unter anderem  an der Oberfläche von Pflanzen. Ziel des Experimentes  ist es, herauszufinden, wo in Dänemark solche guten Bakterien zu finden sind.

Datenbank

Mit den Daten könnte dann eine Art  öffentliche „Stammzellenbank“ errichtet werden, und  es tauchen vielleicht ganz neue Arten von den guten Milchsäurebakterien auf, so eine Idee des landesweiten naturwissenschaftlichen Projekts, an dem ca. 35.000 Schüler teilnehmen.

In Tingleff nahmen die Schüler Pflanzenproben, analysierten mit zugesandten Hilfsmitteln den Bakteriengehalt und hielten die Erkenntnisse fest. Im Mittelpunkt standen und stehen Milchsäurebakterien. Die Ergebnisse der Tingleffer Schule und der vielen anderen Einrichtungen werden für weitere Forschungen gesammelt und ausgewertet. Die Schüler sind quasi an der Forschung direkt beteiligt und lernen dabei allerhand über Untersuchungs- und Analysemethoden.

„Ein aktiver Teil solch eines Projekts zu sein, macht es für die Schüler  besonders spannend“, so Johanne Knutz.

 

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