Feilerliche Einsegnung

Nach langer Wartezeit: Strahlende Konfirmandinnen

Nach langer Wartezeit: Strahlende Konfirmandinnen

Nach langer Wartezeit: Strahlende Konfirmandinnen

Lügumkloster/Løgumkloster
Zuletzt aktualisiert um:
Pastor Matthias Alpen segnete am Sonnabend Helle Deetje Hußmann (l.) und Freja Kanstrup Nielsen ein. Foto: Elise Rahbek

Diesen Artikel vorlesen lassen.

„Für Freja Kanstrup Nielsen und Helle Deetje Hußmann aus Lügumkloster ist die Konfirmationszeit nach zwei Jahren nun zu Ende. „Wir sind immer schon die beste Ausgabe unserer selbst" gab Pastor Matthias Alpen den beiden Jugendlichen und allen Anwesenden mit auf den Weg.

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes sind am Sonnabend Freja Kanstrup Nielsen und Helle Deetje Hußmann im Kreis ihrer Familien von Pastor Matthias Alpen im eingesegnet geworden.

Die feierliche musikalische Gestaltung in der Kirche zu Lügumkloster lag in den Händen von Trompeter Niels Tilma und Organistin Inge Beck.

„Ein unschlagbarer Rekord“

Pastor Matthias Alpen ging in seiner Ansprache darauf ein, dass die beiden Mädchen mit einer Konfirmationszeit von zwei Jahren den unschlagbaren Rekord innehaben. Mit einem Augenzwinkern erwähnte der Pastor, dass dies nicht darauf zurückzuführen sei, dass sie nachsitzen mussten.

Für die zwei Konfirmandinnen fing der Unterricht aber bereits im September 2019 als Sechstklässlerinnen gemeinsam mit den zwei Konfirmandinnen und zwei Konfirmanden aus der siebten Klasse an.

In Lügumkloster werden aus pädagogischen Gründen und wegen der Gruppendynamik schon mal zwei Jahrgänge zusammengefasst.

Die Kirchenälteste Ellen Blume, die gemeinsam mit dem Pastor den Konfirmandenunterricht im Gemeindehaus gestaltet, überreichte Freja und Helle ihr Kreuz. Foto: Elise Rahbek

„Und eigentlich wäre eure Konfirmation schon vorher gewesen, aber da war ja immer noch teilweiser Lockdown. Und wie gut, das ist jetzt vorbei. Das Umgehen mit all den Regel zu Corona war schon eine Plagerei und ich finde, es hat besonders euch Jugendlichen viel Kraft abverlangt“, so Alpen.

Das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter

Der Tag, wo die Konfirmandinnen allein im Mittelpunkt stünden, sei nun endlich da, so Alpen, der In seiner Predigt das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter auslegte.

„Die Botschaft aus dem Gleichnis ist einfach. Du kannst dich nicht vorbereiten. Du kannst Nächstenliebe nicht auswendig lernen. Das Leben handelt nicht um Leistung. Ein unerwartetes Ereignis berührt ganz plötzlich dein Herz. Und Nächstenliebe geschieht dann einfach und du gehst eben nicht vorbei“, so Alpen

Die zwei Konfirmandinnen „saßen" im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Foto: Elise Rahbek

„Immer schon die beste Ausgabe"

Liebe Helle, liebe Freja. Danke für die Konfirmandenzeit mit euch. Danke für das Zusammensein mit euch. Und wenn ihr später mal einen einzigen Satz aus der Predigt zu eurer Konfirmation erinnern sollt, dann diesen. Ihr seid immer schon die beste Ausgabe eurer Selbst“, gab der Pastor den beiden Mädchen (und allen anderen) mit auf ihren Weg in die Zukunft.

Die Zukunft fing mit Feiern im Familienkreis bei guter Stimmung an.

Mehr lesen