Gemeinschaftsgefühl

Aktivtag auf dem Knivsberg

Aktivtag auf dem Knivsberg

Aktivtag auf dem Knivsberg

Knivsberg /Knivsbjerg  
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Aktivtag
Der Blinden-Parcours musste mit verbundenen Augen gemeistert werden. Dabei mussten die Schüler sich und den Betreuungspersonen Vertrauen entgegenbringen. Foto: Karin Riggelsen

Schulwechsel und neue Klassenzusammenstellungen: Vielen Mädchen und Jungen der deutschen Schulen in Nordschleswig stehen nach der siebten Klasse Veränderungen bevor. Damit die Schüler sich untereinander besser kennenlernen, wurde der Aktivtag ins Leben gerufen.

Bereits zum dritten Mal fand der Aktivtag in dieser Form auf dem Knivsberg statt. Teilnehmen konnten alle Schüler der siebten Klassen der deutschen Schulen in Nordschleswig.

Die 106 Teilnehmer wurden nach Schulbezirken in Teams eingeteilt. Pro Team waren es maximal zehn Schüler. In ihren Gruppen mussten sie an zwölf Stationen – quer über den Knivsberg verteilt – verschiedenste Aufgaben lösen. Dabei handelte es sich um Rätsel, Knobelaufgaben oder sportliche Aktivitäten, die in vorgegebener Zeit gelöst werden mussten.

Schüler beim Stabwandern: Bewertet wird die Anzahl Platzwechsel innerhalb einer Minute oder bis der Stab umfällt. Immerhin vorher zwei Minuten geübt werden. Foto: Karin Riggelsen

Bei der Lego-Challenge mussten zum Beispiel drei kurz gezeigte Lego-Figuren aus dem Gedächtnis nachgebaut werden. Hier war Teamarbeit der wohl wichtigste Schlüssel zum Erfolg. Und der Blinden-Parcours, der mit verbundenen Augen gemeistert werden musste, konnte nur gelingen, wenn die Schüler sich und den Betreuungspersonen Vertrauen entgegenbrachten.

Die zwölf Stationen des Aktivtags

  1. Le Parcours
  2. Memorylauf
  3. Baumstamm-Tragen
  4. Blinden-Parcours
  5. Frisbeegolf
  6. Niedrigseil-Station
  7. Wasserstaffel
  8. Lego Challenge
  9. Stabwandern
  10. Knoten-in-Seil
  11. Quiz
  12. Fotorallye

Eines hatten dann aber alle Aufgaben gemeinsam: Sie fördern die Arbeit im Team und den Zusammenhalt und machen vermutlich jeder Altersgruppe Spaß.

Auch für die Wartezeiten zwischen den Stationen gab es kleine Aufgaben zu lösen. Durch diese gute Organisation waren auf dem gesamten Knivsberg keine gelangweilten Schüler zu sehen.

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Die Station „Knoten-in-Seil” erwies sich als äußerst knifflig. Hier mussten die Schüler einen Knoten in das Seil machen, während es von allen festgehalten wird. Foto: Karin Riggelsen

Der Aktivtag setzte auf Interaktion, um neue Freundschaften zu knüpfen und darauf, Spaß in der Gruppe zu haben. Und für die besten und einfallsreichsten Gruppen gab es zum Schluss sogar eine Siegerehrung.

Die Betreuer der Stationen – Lehrer, Knivsberg-Mitarbeiter und Praktikanten – waren begeistert, wie gut der Aktivtag funktioniert. Alle Schüler integrierten sich in ihre Gruppen und strengten sich an, die Aufgaben möglichst gut zu lösen.

Veranstaltet wurde die Aktion vom Deutschen Jugendverband für Nordschleswig (DJN) und der Bildungsstätte Knivsberg. Nach diesem Erfolg wird er bestimmt im nächsten Jahr wieder stattfinden.

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Bei dem guten Wetter durfte es zwischendurch auch mal nass werden. Foto: Karin Riggelsen
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Kleine Knobelaufgabe für die Wartezeit Foto: Lana Riedel
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Leitartikel

Siegfried Matlok
Siegfried Matlok Senior-Korrespondent
„Gewollt und „die Ungewollten““