Knivsbergfest

Der Berg erwacht

Der Berg erwacht

Der Berg erwacht

Malte Cilsik
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Auch leichter Nieselregen tat der freudigen Begrüßung keinen Abbruch. Foto: Malte Cilsik

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Hohe Erwartungen, Stau auf den Straßen und ein gutes Frühstück: Das Knivsbergfest beginnt standesgemäß.

Stau auf den Straßen - und das schon um 9 Uhr. Früh lockt der Knivsberg Groß und Klein aus ihren Betten.

Bereits früh am Morgen kommt es zum Stau auf der Zufahrt zum Knivsberg. Foto: Karin Riggelsen

Wie gewohnt sorgt der SV Tingleff auch in diesem Jahr dafür, dass alle gut gestärkt in den Tag starten.

Die langjährigen Vereinsmitglieder Rolf Jensen, Bernd Søndergaard, Gwyn Nissen und Christoph Andresen organisierten das Catering und sind mittlerweile ein eingespieltes Team. In Zeiten der Pandemie ist das Frühstück auch eine willkommene Stärkung für den Verein.

„Ohne Aktivitäten bekommt der Verein keine Zuschüsse. Mit dem Catering können wir unsere Vereinskasse aufbessern", meint Søndergaard. Der SV Tingleff übernimmt auch das Mittag- und Abendessen. Insgesamt helfen rund 30 Vereinsmitglieder dabei mit.

Das Frühstückszelt füllt sich schnell. Foto: Malte Cilsik

Große Erwartungen auf der Verbandsallee

Kerstin Lo-Monaco und Elisabeth Simon betreuen den Info-Stand des Knivsbergteams. Sie erwarten einen Tag voller Ausgelassenheit. „Ein super Timing, dass passend zum Knivsbergfest die Restriktionen gefallen sind. Ich hoffe auf viele Leute und viel Spaß", zeigt sich Lo-Monaco erwartungsvoll.

Elisabeth Simon (l.) und Kerstin Lo-Monaco betreuen seit Jahren den Info-Stand des Knivsberg-Teams. Foto: Malte Cilsik

Die Schleswigsche Partei (SP) nutzt den Tag hingegen auch zur Vorbereitung auf die anstehende Kommunalwahl. „Ich erhoffe mir gute politische Gespräche", meint der stellvertretende Vorsitzende Rainer Naujeck. „Wir möchten wissen, wo die Leute der Schuh drückt und Informationen sammeln."

Cornelia Simon von der Nordschleswigschen Gemeinde möchte die Gelegenheit nutzen, um die Gottesdienste deutscher Tradition in der Minderheit bekannter zu machen. „Manchmal werden wir sogar noch mit der dänischen Folkekirke verwechselt, dagegen möchten wir arbeiten."

Das Pastorenteam der Nordschleswigschen Gemeinde (v. l.): Ole Cramer, Cornelia Simon und Matthias Alpen Foto: Malte Cilsik

Im Zelt des Nordschleswigschen Ruder-Verbandes geht es richtig zur Sache. An Rudergeräten sollen die Besucherinnen und Besucher für den Sport begeistert werden.

V. l.: Ruderwart Jan Georg Hoff, Verbandsmitglied Kristina Hoff und der hauptamtliche Ruderlehrer Mark Oliver Klages Foto: Malte Cilsik

Mit dem Knivsberglied den Morgen begrüßen

Und natürlich darf für einen gelungenen Festbeginn das Knivsberglied nicht fehlen. Dieter Søndergaard leitete es an und versorgte die Versammelten in der Mulde noch mit den wichtigsten Informationen zum Tag.

Natürlich darf am Morgen das Knivsberglied nicht fehlen. Foto: Malte Cilsik
Schnell war die Mulde gefüllt, und alle Sitzmatten waren vergriffen. Foto: Malte Cilsik

Nun steht einem gelungenen Knivsbergfest nichts mehr im Weg.

Mehr lesen

Leitartikel

Nils@DerNordschleswigerTondern
Nils Baum Journalist
„Das ändern wir mal eben – oder besser doch nicht?“