Eishockey

SønderjyskE stellt sich auf weitere Schlachten ein

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Woyens/Vojens
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Martin Eskildsen erzielte gegen Rødovre das Tor zum 4:1. Foto: Karin Riggelsen

„Das war ein Krieg auf dem Eis“, meint SønderjyskE-Stürmer Martin Eskildsen nach dem 5:2-Heimsieg im dritten Viertelfinalspiel und stellt sich auf weitere Schlachten gegen die Rødovre Mighty Bulls ein.

Die Erleichterung war bei SønderjyskE groß. Eine weitere Niederlage und ein 0:3-Rückstand in der Viertelfinalserie hätten den Titelanwärter an den Rand eines frühen Ausscheidens im Kampf um die dänische Eishockey-Meisterschaft gebracht.

„Selbstverständlich kennt man das Risiko und hat Schmetterlinge im Bauch, aber das ist nur gut, dass man die richtige Anspannung findet“, so Martin Eskildsen nach dem 5:2-Heimsieg: „Wir haben uns an das gehalten, was wir können: strukturiertes und körperbetontes Eishockey. Wir waren heiß und haben viel investiert.“

Nach nur einem Torerfolg in den ersten beiden Spielen ließ T.J. Moore mit zwei Treffern in den ersten 21 Minuten den Knoten platzen.

„Wir haben mit sehr viel Energie gespielt. Der große Unterschied zu den vorangegangenen Spielen war der, dass wir unsere Torchancen genutzt haben“, sagt der US-Amerikaner, der trotz des 0:2-Rückstandes nicht den Glauben an die eigene Mannschaft verloren hatte: „Wir haben eine starke Umkleidekabine. Wir haben großes Vertrauen in diese Mannschaft. Die zwei Niederlagen zum Auftakt waren nicht das, was wir geplant hatten, aber wir sind zuversichtlich geblieben und sind überzeugt, dass wir das noch umbiegen können.“

Die Mighty Bulls aus Rødovre versuchten im Schlussdrittel immer wieder, den Torjäger von SønderjyskE mit versteckten Fouls zu provozieren, doch dieser behielt einen kühlen Kopf.

„Das sind die Playoffs. Darauf muss man sich einstellen, und das muss man wegstecken können, dass auch mal schmutzig gespielt wird“, so T.J. Moore.

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