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Riddersholm sieht viel Luft nach oben

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Hadersleben/Haderslev
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Foto: Karin Riggelsen

Der Termin mit Thomas Grønnemark war bereits vor der Ankunft Glen Riddersholms in Hadersleben vereinbart worden, dennoch hat der neue SønderjyskE-Trainer den Besuch des Einwurf-Spezialisten begrüßt.

„Ich bin schon immer ein Trainer gewesen, der dafür ist, dass man auch mal anders denkt und innovativ ist, in der Jagd nach dem Detail. Das ist eine Möglichkeit, die man nutzen muss. Ich habe bereits in meiner Midtjylland-Zeit mit Thomas zusammengearbeitet. Er kommt jetzt nicht nur, weil er in Liverpool hot ist“, sagt Glen Riddersholm: „Es ist ein Paradox, dass wir so viel Zeit in Eckbälle und Freistöße investieren, aber nicht in Einwürfe, obwohl sie so oft vorkommen und so viel rauszuholen ist. Das ist ein unterschätzter Bereich.“

Foto: Karin Riggelsen

Der SønderjyskE-Trainer sieht in diesem Bereich viel Luft nach oben.

„Wir sind in Sachen Einwürfen sauschlecht, aber die gesamte Superliga ist in diesem Bereich schlecht“, meint Riddersholm, der bei der Analyse des Randers-Spiels auch seinen Fokus auf die Einwurf-Situationen hatte: „Das war zum Teil hoffnungslos, welche Entscheidungen wir in diesen Situationen getroffen haben. Wir haben es oft nicht einmal geschafft, den Ball in die Füße des Mitspielers zu werfen“

Der Trainer ist davon überzeugt, dass SønderjyskE sich auch in diesem Punkt verbessern kann.

„Wir haben uns jetzt inspirieren lassen und können einige Dinge systematisieren. Da ist im Großen und Ganzen sicherlich ein halber oder ein ganzer Prozentpunkt herauszuholen“, so Riddersholm.

Rasmus Vinderslev erwies sich nach den Trainingseinheiten mit Grønnemark als bester Werfer. Vielleicht ist sein Weg zu Einsatzminuten dadurch kürzer geworden.

Foto: Karin Riggelsen
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