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VLAK-Regierung: Seit Amtsantritt ist das Angebot an Arbeitskräften gesunken

VLAK-Regierung: Seit Amtsantritt ist das Angebot an Arbeitskräften gesunken

VLAK-Regierung: Seit Amtsantritt ist das Angebot an Arbeitskräften gesunken

jt/ritzau
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Während die Regierungspartei Liberale Allianz ein in der Regierungsgrundlage vorgegebenes Ziel der Steigerung des Angebotes an Arbeitskräften aufgegeben hat, glaubt Venstre weiter daran. Ein unrealistisches Ziel, meint ein Experte.

Beim Amtsantritt der VLAK-Regierung war eines der ganz großen Ziele, die Menge an zugänglicher Arbeitskraft für Unternehmen (Arbejdsudbud) zu steigern. Doch das Angebot an Arbeitskräften ist in der aktuellen Amtszeit, aufgrund von Vereinbarungen und Regeländerungen gesunken, zeigen Zahlen der Regierung. Alleine das neue Urlaubsgesetz für Neuausgebildete wird Schätzungen zufolge das Angebot um 1.400 Personen reduzieren, berichtet die Tageszeitung Jyllands-Posten.

In der Regierungsgrundlage wurde das Ziel einer Steigerung des Angebotes von Arbeitskräften um 55.000 Personen bis 2025 angegeben. „Es war von Anfang an schwer, ein solches Ziel zu erreichen. Und nun ist es völlig unrealistisch“, sagt der Wirtschafts-Professor der Uni Aarhus, Bo Sandemann Rasmussen zu Jyllands-Posten.

Joachim B. Olsen, finanzpolitischer Sprecher der Liberalen Allianz, teilt diese Meinung. „Es ist äußerst deprimierend, dass das Parlament die Beschäftigung in Dänemark nicht ankurbeln möchte“, so Olsen. Doch Finanzminister Kristian Jensen glaubt weiterhin fest an die Ambitionen der Regierung. „Wir haben es Unternehmen einfacher gemacht, ausländische Arbeitskraft einzustellen und wir wollen auch noch eine Reform bei der Bildungsunterstützung (SU) durchführen“, so der Minister.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Einseitige Grenzöffnung“