Deutsche Minderheit

60 Gäste: Patenschaftskontakt zu Elmshorn lebt wieder auf

60 Gäste: Patenschaftskontakt zu Elmshorn lebt wieder auf

60 Gäste: Patenschaftskontakt zu Elmshorn lebt wieder auf

Jündewatt/Jyndevad
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Laienspieler aus Jündewatt treten seit Jahren in der Dittchenbühne der Patenschaftsstadt Elmshorn auf. Am Sonntag sind die Patenschaftsfreunde in Nordschleswig zu Gast. (Archivbild) Foto: Privat

Die Theatergruppe und der Verein Deutsches Haus Jündewatt bekommen zahlreichen Besuch.

„Als ich die Einladung aussprach, dachte ich, dass vielleicht an die 20 Personen kommen. Es meldeten sich aber umgehend über 60“, so Rolf Pfeifer, Vorsitzender des Vereins Deutsches Haus Jündewatt und Mitglied der örtlichen Laienspielgruppe.

Als er mit der Theatergruppe zum alljährlichen Gastspiel bei den Paten der Dittchenbühne in Elmshorn war, um dort aufzutreten, sprach er jene Einladung aus, deren Rückmeldung ihn „von den Socken haute“.

„Wir haben schon das Jahr davor mit den Freunden aus Elmshorn darüber gesprochen, dass man mal etwas auf die Beine stellen sollte, um den Patenschaftskontakt nicht abreißen zu lassen. Als wir dann den Besuch bei uns in Nordschleswig ins Spiel brachten, waren alle gleich Feuer und Flamme“, freut sich Pfeifer über das Interesse am Besuch, der am kommenden Sonnabend, 25. Mai, stattfindet.

Die Kollegen der Dittchenbühne, Vertreter der Stadt und des dortigen Heimatvereins werden schon am Vormittag erwartet. Auf dem Programm steht zunächst ein Rundgang auf dem Knivsberg. „Peter Iver Johannsen (ehemaliger Generalsekretär des Bundes Deutscher Nordschleswiger; red. Anm.) hat sich freundlicherweise bereit erklärt, eine Führung zu machen und den Gästen etwas über den Knivsberg und die Deutsche Minderheit zu erzählen“, erwähnt Pfeifer.

Auch BDN-Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen hat zugesagt, beim Besuch der Elmshorner dazuzustoßen. Nach einem Mittagessen auf den Knivsberg geht es ins Medienhaus nach Apenrade, wo Nordschleswiger-Chefredakteur Gwyn Nissen Wissenswertes über die Zeitung erzählen wird. Abschluss des Patenschaftsbesuchs ist ein gemeinsames Kaffeetrinken in Tingleff.

„Das Deutsche Haus Jündewatt steht an dem Tag leider nicht zur Verfügung. Es ist vermietet“, so der Vorsitzende, der auch ohne den Besuch der eigenen Begegnungsstätte auf ein angenehmes Treffen hofft.

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