Schulmodernisierung

Baustelle an der LAS ist jetzt Geschichte

Baustelle an der LAS ist jetzt Geschichte

Baustelle an der LAS ist jetzt Geschichte

Tondern/Tønder
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Schulleiterin Bonni Rathje-Ottenberg führt die Gäste durch den renovierten Eingangsbereich und die Unterstufe. Foto: Jane Rahbek Ohlsen

Die neue Unterstufe der Ludwig-Andresen-Schule ist nun auch offiziell eingeweiht worden. Damit ist die Zeit vorbei, in der sowohl Kinder als auch Lehrer von schulinternen Umzügen, Baulärm und Staub begleitet wurden.

Während sich der Bau einer neuen Schule in Scherrebek zur Posse entwickelt, verlief das Projekt an der Ludwig-Andresen-Schule zügiger und ruhiger, als die stark renovierungsbedürftige Unterstufe modernisiert wurde. Die Schüler haben ihr neues Reich bereits im Mai bezogen. Am Donnerstag wurde sie offiziell von „Erwachsenen“ eingeweiht.

Drei frühere LAS-Schüler mit Peter Tygesen (r.): LAS-Hausmeister Uwe Sørensen, Ronni Holt und Gerd Nissen (weißes T-Shirt). Foto: Jane R. Ohlsen

DSSV-Schulrätin Anke Tästensen lobte den Bauprozess. Er sei ohne Probleme über die Bühne gegangen. „Das ist das erste Mal, dass ich das persönlich erlebe, und ich habe viele Bauprojekte miterlebt. Hier hat es einfach funktioniert. Das ist nicht gang und gäbe“, versicherte sie. Der Neubau passe zu dem modernen, zeitgemäßen Unterrichtskonzept der Ludwig-Andresen-Schule.

Anruf der Chefin

„Anke rief im Mai 2019 bei mir an und fragte: Bonni kannst du bauen? Der DSSV-Hauptvorstand hat das Projekt genehmigt“, erzählte Schulleiterin Bonni Rathje-Ottenberg. Sie freute sich über die gelungene Sanierung und Modernisierung. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Schüler und Lehrkräfte fühlen sich wohl. Und ich freue mich, dass auf der Baustelle immer gute Stimmung geherrscht hat".

Nach besagtem Anruf – künftig glühte der heiße Draht fast täglich zwischen Tästensen und Rathje-Ottenberg – ging es ganz schnell. Baubeginn war im Dezember. Der Leichtbau auf Stelzen ­nahm schnell Form an und wurde fast fristgerecht von den Handwerkern übergeben.

Architekt Uwe Nielsen ist mit „seinem“ Werk zufrieden. Foto: Jane Rahbek Ohlsen

Es ist ein wahnsinnig tolles Projekt. Die Schule hat anstelle des eher 50ér-Jahre-Looks jetzt ein modernes Outfit bekommen.

Anke Tästensen, DSSV-Schulrätin

Mit dem Projekt wurde der Tonderner Architekt Uwe Nielsen betraut. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, meinte er bei der Einweihung. Die Klassenräume sollten etwas größer werden, der Anbau durfte nicht zu bombastisch sein, er musste mit dem Schulbau harmonieren und er sollte mehr Licht in die Klassenräume bringen, aber auch vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen. „Ich finde selbst, es sieht gut aus“, meinte Nielsen, der auch ehemaliger Schüler der LAS gewesen ist.

„Es ist ein wahnsinnig tolles Projekt“, lobte Anke Tästensen die Arbeit. Die Schule hätte anstelle des eher 50ér-Jahre-Looks jetzt ein modernes Outfit bekommen.

Der moderne Anbau auf Stelzen. Foto: Jane Rahbek Ohlsen

Davon konnten sich auch die rund 75 angemeldeten Gäste überzeugen. Als sie durch die neurenovierten Klassenräume und den Eingangsbereich geführt wurden. „Das passt gut. Der Altbau zeugt von Stabilität und Traditionen. Vorne ist der moderne Anbau in Anthrazit-Grau. Damit verbinden sich Tradition und Moderne“, freute sich die LAS-Vorsitzende Randi Atiser, die den Kindern zu den neuen, schönen Klassenzimmern gratulierte.

So sah es im Mai aus, als die Schüler der Unterstufe ihr neues Reich eroberten. Foto: Archiv: Jane Rahbek Ohlsen
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