Kommunaler Vergleich

Private Jobs: Große Unterschiede in den Regionskommunen

Private Jobs: Große Unterschiede in den Regionskommunen

Private Jobs: Große Unterschiede in den Regionskommunen

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup Online-Redaktion
Nordschleswig
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Foto: Danfoss (Symbolfoto)

Die Entwicklung der privaten Beschäftigung zeigt große kommunale Unterschiede in der Region Süddänemark. Zwei nordschleswigsche Kommunen liegen im Mittelfeld, während zwei schlecht abschneiden.

Bei der Anzahl der Arbeitsplätze im privaten Sektor gibt es erhebliche Unterschiede von Kommune zu Kommune in der Region Süddänemark. Spitzenreiter wurde die Kommune Billund mit einem Zuwachs von 14 Prozent, was 1.500 neue Mitarbeiter entspricht. Auf den Rang zwei liegt die Kommune Middelfart, berichtet die Gewerkschaft Djøf in einer Pressemitteilung.

Am schlechtesten schnitten die Kommunen Ærø, Langeland und Tondern ab, mit Verlusten von jeweils 19, 11 und 8 Prozent. Auch Sonderburg (sechs Prozent) und Hadersleben (vier Prozent) mussten Verluste hinnehmen. Lediglich Apenrade konnte in Nordschleswig einen Zuwachs verzeichnen. Dort stieg die Anzahl der privaten Arbeitsplätze mit 0,27 Prozent.

„Obwohl es mit Blick auf die Wirtschaft und Beschäftigung in Dänemark bergauf geht, haben wir große Unterschiede zwischen den einzelnen Kommunen und Regionen. Ein bestehendes Wirtschaftswachstum in einer Kommune wird auch von der Anzahl der Arbeitsplätze im privaten Sektor bestimmt“, so der Vorsitzende von Djøf, Henrik Funder.

Insgesamt konnte die Region Süddänemark einen Zuwachs von 1,2 Prozent erzielen.

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