Deutsche Minderheit

Freude bei der deutschen Minderheit über Nicht-Kürzung

Freude bei der deutschen Minderheit über Nicht-Kürzung

Freude bei der deutschen Minderheit über Nicht-Kürzung

DN
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
BDN-Generalsekretär Uwe Jessen ist erleichtert darüber, dass der Bund die Mittel für Baumaßnahmen nicht kürzt. Foto: Karin Riggelsen

Gute Nachricht für die Deutsche Minderheit: Der Bund kürzt nicht die Mittel für wichtige Baumaßnahmen der Minderheit.

Auch die Rücknahme einer Kürzung könne Freude und Erleichterung auslösen, so der Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) in einer Mitteilung. So freut sich der Generalsekretär des Bundes Deutscher Nordschleswiger, Uwe Jessen, darüber, dass die Bundesmittel für investive Projekte nicht – wie zwischenzeitlich angekündigt – um 200.000 Euro gekürzt werden.

Damit stehen für 2021 814.000 Euro für wichtige Baumaßnahmen für die deutsche Minderheit in Nordschleswig zur Verfügung. Die Mittel werden dringend benötigt unter anderem für den Bau eines neuen Kindergartens sowie für eine Reihe von energiesparenden Projekten.

„Wir sind insbesondere den Bundestagsabgeordneten Petra Nicolaisen und Ingo Gädechens für ihre Unterstützung dankbar“, so Jessen, der Ingo Gädechens entscheidenden Einsatz im Haushaltsausschuss des Bundestages hervorhebt.

Geplante Maßnahmen benötigen Planungssicherheit

Wie der BDN mitteilt, hofft Generalsekretär Uwe Jessen, dass die Mittel auch in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen werden, denn die Umsetzung der vielen investiven Maßnahmen bedarf Planungssicherheit: „Wir planen drei bis fünf Jahre im Voraus, damit die Mittel, die wir von der Bundesrepublik erhalten effektiv für die wichtigsten Projekte eingesetzt werden können.“ Zu diesen gehören vor allem auch notwendige Investitionen in die 20 Kindergärten und 14 Schulen der deutschen Nordschleswiger.

Mehr lesen

Standpunkt

Hans Heinrich Hansen und Hunor Kelemen
„Offener Brief des MSPI-Bürgerkomitees“