FUSSBALL

SønderjyskE fährt runter

SønderjyskE fährt runter

SønderjyskE fährt runter

Hadersleben/Haderslev
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SønderjyskE stellt den Betrieb weitestgehend ein. Foto: Karin Riggelsen (Archiv)

Spieler, Trainer und Betreuer der vier SønderjyskE-Teams werden in den bezahlten Urlaub geschickt, um das Hilfspaket der dänischen Regierung in Anspruch nehmen zu können.

Auch die Sønderjysk Elitesport A/S hat sich am Freitagabend dazu entschieden, einen großen Teil ihrer Angestellten nach Hause zu schicken.

Wie der Verein auf seiner Webseite berichtet, werden ab sofort nur noch die Geschäftsführung und die Finanzabteilung als Notbereitschaft im Büro zugegen sein.

Alle Mannschaften betroffen

Die Regelung gilt auch für alle Spieler der vier Mannschaften in den Bereichen Eishockey und Fußball sowie Frauen- und Männerhandball. Hintergrund für die Entscheidung ist, ein finanzielles Hilfepaket für Unternehmen, das die dänische Regierung im Laufe der Woche verabschiedet hat.

„Die ganze Gesellschaft steckt momentan in einer Krise, und sie trifft auch Sønderjysk Elitesport A/S hart. Wir müssen alles dafür tun, um da heil wieder raus zu kommen“, heißt es von Direktor Klaus Rasmussen. „Dies bedeutet, dass wir in einer kleinen Notbesetzung weitermachen, der den Motor am Laufen hält. Es wird aber sehr ruhig um uns werden, und wir hoffen auf Verständnis dafür, dass dies für alle eine schwierige Zeit wird“, so Klaus Rasmussen.

23.000 Kronen pro Mitarbeiter

Die Entscheidung, so gut wie alle Mitarbeiter nach Hause zu schicken, ist in erster Linie eine wirtschaftliche. Vor wenigen Tagen hat die dänische Regierung ein Hilfspaket für Unternehmen ins Leben gerufen. Dazu zählen auch professionelle Vereine. Unter anderem besteht die Möglichkeit, Mitarbeiter ohne Arbeitsaufgaben aber mit vollem Gehalt nach Hause zu schicken.

Der dänische Staat bezahlt im betreffenden Zeitraum, der zwischen dem 9. März und dem 9. Juni liegen muss, 75 % der Gehälter, jedoch höchstens 23.000 Kronen im Monat pro Mitarbeiter. Der Verein bezahlt den Rest und verpflichtet sich gleichzeitig, den Mitarbeitern nicht zu kündigen.

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