Handball

Der Aufstiegstraum lebt

Der Aufstiegstraum lebt

Der Aufstiegstraum lebt

Apenrade/Aabenraa
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Olivera Kecman nimmt mit den SønderjyskE-Handballerinnen einen neuen Anlauf. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballerinnen wollen gegen Bjerringbro den ersten Schritt in Richtung Liga-Rückkehr machen.

Einen Ruf als Fahrstuhlmannschaft hatten die Handballerinnen von SønderjyskE jahrelang, doch der Fahrstuhl ist mitterweile stehen geblieben. Leider ist dies in der 1. Division und nicht in der angepeilten Liga der Fall.

Seit der Saison 2015/16 waren die Hellblauen nicht mehr im Oberhaus zu finden, und das war ohnehin eine Saison zum Vergessen. 22 Spiele, 22 Niederlagen lautete die niederschmetternde Bilanz. Der letzte SønderjyskE-Sieg in der Liga liegt mehr als fünf Jahre zurück, und das war am 4. Januar 2014 ausgerechnet gegen den damaligen Tabellenführer Viborg HK.

Die SønderjyskE-Handballerinnen haben einen neuen Anlauf auf die Liga-Rückkehr genommen. Der direkte Aufstieg wurde verpasst, obwohl man mit 18 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen eine ansehnliche Bilanz hinlegen konnte. Der Weg über die Relegation ist traditionell schwer, und es wäre schon eine Überraschung, wenn die Hellblauen am Ende aufsteigen würden.
Die erste Hürde ist aber machbar. Der Tabellendritte der 1. Division, Bjerringbro FH, muss ausgeschaltet werden, bevor der Verlierer der Liga-Abstiegsrunde warten würde.

„Wir sind eine Mannschaft mit gewissen Fähigkeiten und nehmen die Favoritenrolle gegen Bjerringbro gerne an. Das ist ein Gegner, den wir schlagen müssen, aber gegen eine Liga-Mannschaft ist das eine andere Geschichte“, sagt SønderjyskE-Trainerin Olivera Kecman: „Wir könnten auf Randers treffen, wo Spielerinnen mit WM- und EM-Erfahrung herumlaufen.“

SønderjyskE hat im ersten von maximal drei Spielen am Sonnabend ab 15 Uhr in Apenrade Heimrecht gegen den Überraschungs-Dritten.

„Bjerringbro ist zweifelsohne eine interessante Mannschaft, die es mit begrenzten Mitteln auf Platz drei geschafft hat. Das ist wohl die Mannschaft, die in Dänemark am allerhäufigsten sieben gegen sechs spielt, und das bereitet vielen Gegnern Probleme. Wir müssen die richtige Anspannung finden, denn ich denke, dass wir die bessere Mannschaft sind. Wir haben aus den Aufstiegsspielen der Vorsaison gelernt und gehen mit einer besseren Balance in diese Begegnungen“, meint die SønderjyskE-Trainerin, die lediglich auf die Langzeit-Ausfälle Caroline Rasmussen und Helena Løjborg verzichten muss. Die zuletzt angeschlagene Leonora Demaj steht wieder zur Verfügung.

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